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Gartenbauausstellung

Planung für IGA 2027: Gladbecks Grün kann sich sehen lassen

16.02.2016 | 11:00 Uhr
Planung für IGA 2027: Gladbecks Grün kann sich sehen lassen
Weide-Idylle am Fuße der Mottbruchhalde in Gladbeck.Foto: Oliver Mengedoht

Gladbeck.   Der RVR will die Internationale Gartenbauausstellung ins Revier holen. Gladbeck wäre mit Haldenlandschaft und Freizeitstätte Wittringen dabei.

Einst grau, mittlerweile erstaunlich grün und jetzt möglicherweise auf dem Weg zu einem allumfassenden Vollblüher: Das Revier und damit Gladbeck hat sich in den letzten Jahren ordentlich aufgehübscht. Die frohe Kunde soll möglichst viele erreichen, deshalb plant der Regionalverband Ruhr (RVR), die Internationale Gartenbauausstellung (IGA) 2027 in unsere Region zu holen. Auch Gladbeck hat da große Chancen, mit seinem Grün bei der Veranstaltung mitzumischen.

Stadt Gladbeck begrüßt die RVR-Initiative sehr

Mögliche Standorte für die IGA 2027 sind die Freizeitstätte Wittringen und die Mottbruchhalde mit der sogenannten Haldenlandschaft Brauck. Stadtsprecherin Christiane Schmidt: „Es geht ja um erste Ideen. Beide Plätze sind für uns logisch, sie bieten sich geradezu an.“ Überhaupt begrüßt die Stadtverwaltung die RVR-Initiative ausdrücklich, „Es ist für uns interessant, dass wir uns mit unserem Grün als Gartenstadt positionieren. Davon können wir nur profitieren.“

Haldenlandschaft und Wittringen stehen auf der Liste der Projektebene „Unsere Gärten“ der Machbarkeitsstudie, die der RVR in Auftrag gegeben hat. Diese kommt zu einem positiven Ergebnis, rechnet sogar mit fünf Millionen Besuchern wegen der zentralen Lage des Ruhrgebiets, auch wegen der Nähe zu den Niederlanden.

Schauplatz für innovativen Umweltschutz

RVR-Sprecherin Barbara Klask zur WAZ: „Auch wenn es erst 2027 ist, der Region wird es gut tun, sich wieder präsentieren zu können.“ Ziel und Chance ist es nämlich, die Metropole Ruhr 2027 als Blumenschau und Landschafts-Expo sowie als Schauplatz für innovativen Umweltschutz zu zeigen.

Gladbeck steht auf der Projektliste auf der zweiten Ebene, wo aus rund 90 Vorschlägen, darunter klassische Schwergewichte wie der Essener Gruga- oder Dortmunder Westfalenpark, letztlich 20 ausgewählt werden sollen.

Fachliteratur über Parks und Gärten

Wie Klask erläutert, wurde die Liste der Potenzialstandorte im Rahmen von interkommunalen Workshops sowie durch Auswertung des Handlungsprogramms „Emscherlandschaftspark 2020+“ zusammengestellt. Des weiteren flossen Erkennnisse aus Fachliteratur über Parks und Gärten des Ruhrgebiets sowie weitere Datengrundlagen in die Liste mit ein.

Dabei gilt, so Klask, dass sich diese Potenzialstandorte als aktueller Arbeitsstand verstehen, der noch ergänzt und verändert werden kann und soll. Klask: „Da ist noch viel Musik drin.“ In Abstimmung mit den Städten sollen die vorgeschlagenen Standorte der Machbarkeitsstudie nun weiter konkretisiert werden. Klask geht fest davon aus, dass diese Standorte auch Investitionen nach sich ziehen. Christiane Schmidt: „Darüber freuen wir uns, denn die Haldenlandschaft muss ja noch entwickelt werden.“

"Das wird ein Gemeinschaftsprojekt"

Überhaupt sollen die Städte ganz eng in die Bewerbung eingebunden werden. Klask: „Das wird ein Gemeinschaftsprojekt, das dem internationalen Publikum präsentiert werden soll. So etwas kann der RVR nicht alleine stemmen.“ Ganz wichtig auch: „Ein einstimmiges Votum wird angestrebt.“

Erst wenn dieses steht, soll voraussichtlich im Sommer die endgültige und offizielle Bewerbung an die Deutsche Bundesgartenschaugesellschaft hinausgehen, so Klask weiter. Gladbeck, das schon im Herbst 2014 Interesse an dem Projekt bekundet und mit Verwaltungskräften an zwei Workshops zur Machbarkeitsstudie teilgenommen hat, will nun das weitere Vorgehen des RVR abwarten. Schmidt: „Noch ist offen, wann und in welchen Ratsausschüssen die Thematik behandelt wird.“

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Kommentare
16.02.2016
16:41
Planung für IGA 2027: Gladbecks Grün kann sich sehen lassen
von Ruhri72 | #3

Sollte Gladbeck nicht erst einmal seine Feinstaubprobleme an der B224 lösen ? Ein Erholungsgebiet mit hohen Feinstaubwerten - bitte kräftig durchatmen...
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http://www.derwesten.de/staedte/gladbeck/planung-fuer-iga-2027-gladbecks-gruen-kann-sich-sehen-lassen-id11567787.html
2016-02-16 11:00
Gladbeck, RVR, IGA 2027, Gartenbauausstellung, Grün, Umweltschutz
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