Olaf Jung erinnert an die Rats-Resolution vom 18. September 2014

„Die Gladbecker sollten sich nicht durch die aktuellen Ablenkungsmanöver der Bundespolitiker, die den Bürgern vorgaukeln, es ginge im aktuellen Planfeststellungsverfahren um eine Tunnelführung der A 52 durch Gladbeck, von Einwendungen gegen den Plan abhalten lassen“, erklärt Fraktionschef Olaf Jung (Die Linke). Gerade diejenigen, die sich den Tunnel wünschten, müssten den offengelegten Plan ablehnen, denn er enthalte keinen Tunnel und zementiere den jetzigen Zustand der Bundesstraße 224 für viele Jahre.

Wenn die jetzt in die Diskussion gebrachten Tunnelversprechen ernst gemeint seien, müsse das Planfeststellungsverfahren sofort ausgesetzt werden, um den Bürgern dann eine Planung aus einem Guss mit Tunnel präsentieren zu können. Genau dieses Vorgehen habe der Stadtrat am 18. September mit großer Mehrheit gefordert, passiert sei jedoch nichts.

Jung: „Groschek hat am 3. Februar die Chance, das laufende Verfahren zu beenden und den Gladbeckern eine umfassende Planung fürs ganze Stadtgebiet vorzulegen.“