Neun ZBG-Leute

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Foto: WAZ

Gladbeck.. Neun Mitarbeiter des ZBG kamen am Dienstag vorsorglich ins Krankenhaus, weil der Verdacht bestand, dass sie Chlordämpfe in konzentrierter Form eingeatmet haben könnten.

Die Vorgeschichte dieses Falls ist recht ungewöhnlich: Im alten Tresor des Fritz-Lange-Hauses an der Friedrichstraße waren (wie berichtet) bei der Öffnung vor wenigen Wochen jahrzehntealte Medikamente, auch Chlortabletten, entdeckt worden und der ZBG war gebeten worden, diese zu entsorgen.

Nach entsprechender Rücksprache auch mit den Fachleuten des Müllheizkraftwerks in Karnap gab der ZBG grünes Licht. Auf der Fahrt zum ZBG-Gelände begannen die Medikamente im Müllfahrzeug zu dampfen, offenbar hervorgerufen durch Verpressung und Feuchtigkeit. Auf dem ZBG-Areal rückte die Feuerwehr an, mit deren Hilfe wurde die Situation unter Kontrolle gebracht. Vorsorglich kamen die besagten neun ZBG-Leute zur Kontrolle ins Krankenhaus.