Neuer Pfarrer in Zweckel und Rentfort

Über pastorale Verstärkung freuen kann sich die Evangelische Kirche Gladbeck-Zweckel und Rentfort. Pfarrer im Probedienst Sebastian Amend hat zum 1. April seinen Dienst an der St. Stephani- und Martin-Luther-Kirche angetreten.

Der 28-jährige Theologe wird künftig Superintendent Dietmar Chudaska als so genannter Synodalvikar in der Gemeindearbeit in Zweckel und Rentfort entlasten. Der Gemeinde wurde Sebastian Amend im Abendmahlsgottesdienst am Gründonnerstag in der St. Stephani-Kirche vorgestellt, seinen ersten eigenen Gottesdienst leitete er dann bereits am Karfreitag in der Martin-Luther-Kirche.

Der neue Pfarrer stammt aus Willich am Niederrhein, wuchs aber in Krefeld auf. Sein Studium der Evangelischen Theologie führte ihn nach Münster und Wuppertal, sein Vikariat (die praktische Ausbildung) absolvierte Sebastian Amend in der Evangelischen Kirchengemeinde Lünen. Nach seinem zweiten theologischen Examen in diesem Frühjahr entsandte ihn die westfälische Landeskirche in den Kirchenkreis Gladbeck-Bottrop-Dorsten.

Besuche in Taizé haben ihn geprägt

Sein Entschluss, den Pfarrberuf zu ergreifen, stand recht früh fest. Bereits während der Schulzeit orientierte sich der bis dahin eher naturwissenschaftlich interessierte Jugendlich um und entschloss sich, Evangelische Theologie zu studieren. „Prägend waren für mich meine Konfirmandenzeit und meine Besuche in Taizé“, erinnert sich Sebastian Amend. Seitdem spiele Gott in seinem Leben eine entscheidende Rolle. Als Pfarrer will er dies auch den Menschen seiner Gemeinde vermitteln, sie an einem Leben mit Gott teilhaben lassen und ihnen zeigen, wie Gott auch ihr Leben bereichern kann.

Obwohl Sebastian Amend erst seit wenigen Tagen in Gladbeck wohnt, hat er bereits erste positive Eindrücke von seinem neuen Wirkungskreis und seiner Gemeinde gesammelt. „Die St. Stephani-Kirche finde ich sehr schön und freue mich auf die Zusammenarbeit mit den Menschen in Zweckel und Rentfort, dem Superintendenten sowie mit meinen Kolleginnen Pfarrerin Brigitte Ellgard und Pfarrerin Gabriele Anicker.“