Neuer Chef, neue Ideen
16.01.2009 | 16:48 Uhr 2009-01-16T16:48:00+0100Aus Datteln kommt Gerhard Ludwig, der nun das Gladbecker Elisabeth-Brune-Zentrum leitet. Er will einige Veränderungen durchführen.
Die Rahmenbedingungen sind schwierig, die Mittel nur all zu oft begrenzt. Und dennoch: Gerhard Ludwig hat sich als neuer Leiter des Elisabeth-Brune-Zentrums der AWO in Rentfort-Nord einige Ziele gesetzt, die er als eine reizvolle Herausforderung sieht.
Zwei Jahre lang war der 53-Jährige zuvor Einrichtungsleiter in Datteln: „Mit Gladbeck ist das aber nicht zu vergleichen. In Datteln war die Einrichtung nur halb so groß.” Mit Sicherheit, so betont er, werde er im Brune-Zentrum einige Neuerungen einführen. „Zunächst geht es natürlich um das Wohlbefinden der Bewohner. Eine gute Pflege und eine gute Verpflegung sind Selbstverständlichkeiten”, betont der Fachmann.
Sein Augenmerk wird Gerhard Ludwig vor allem auf das „Wohlfühlen” der Senioren legen, deshalb ist eines seiner Ziele, das Elisabeth-Brune- Zentrum wohnlicher, moderner zu gestalten: „Der Heimcharakter soll etwas mehr in den Hintergrund rücken.”
Durch kleine gestalterische Dinge will er dies anfangs bewirken. Dazu kommen einige Veränderungen, die das Zusammenleben im Heim verändern und leichter gestalten sollen. Dies sei aber nicht als Zwangsbeglückung zu verstehen: „Das Selbstbestimmungsrecht bleibt.”
Auch das Betreuungsangebot will Ludwig an seiner neuen Stelle unter die Lupe nehmen. Wie genau der neue Leiter des Altenzentrums diese Pläne umsetzen will, hat er sich auch schon überlegt: Durch ein enges Zusammenwirken mit den Menschen im Stadtteil zum Beispiel sollen mehr Möglichkeiten für die Seniorinnen und Senioren geschaffen werden sich einzubringen. „Außerdem wollen wir uns für Gruppen öffnen. Wir denken da unter anderem an den Kneipp-Verein mit seinen vielen Angeboten.”
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