Neue Gestaltung für Podestplatz vor Lamberti

Das Podest vor der Lambertikirche soll nach Ende des Umbaus der Horster Straße optisch an die Fußgängerzone angepasst werden.
Das Podest vor der Lambertikirche soll nach Ende des Umbaus der Horster Straße optisch an die Fußgängerzone angepasst werden.
Foto: FUNKE Foto Services
Was wir bereits wissen
Überarbeitet wurde die Entwurfsplanung des Integrierten Handlungskonzepts (IHK) für den Abschnitt Europaplatz bis Marktplatz (Horster Straße).

Gladbeck..  Die Anregungen kamen von Bürgern und flossen in die Planungen mit ein.

Wie Thomas Ide vom Planungsamt im Innenstadtausschuss berichtete, wird in Abstimmung mit dem Behinderten- und Seniorenbeirat das taktile Leitsystem für die barrierefreie Nutzung der Innenstadt durchgängig entlang der westlichen Fassadenseite der Horster Straße entlang geführt. Dabei soll das Leitsystem eine hellere Farbgebung als die Laufzone erhalten.

Um einen Meter im Durchmesser verkleinert wird die Rundbank im Bereich der Körnerstraße. Sie erhält zudem eine zweite Öffnung. Zudem sollen im Bereich der Rundbank vor dem Körnerplatz Spielpunkte entstehen. Eine Kombination der Bank mit Spielen soll so den Aufenthalt von Eltern mit Kindern ohne Verzehrzwang ermöglichen. Für die Rundbank vor der Lambertikirche ist ein weiterer Mülleimer vorgesehen. Der Baubeginn für den nördlichen Teil der Horster Straße ist für 2016 geplant. Umgebaut wird dann der Bereich vom Europaplatz bis zur Lambertikirche.

Der Europaplatz selber wiederum wird – noch – nicht angetastet. Ide: „Man fängt nicht mit dem Flur an, wenn man noch Zimmer hat.“ So liegt der Platz an zentraler Stelle, wird während der Baumaßnahme mit schwerem Gerät angefahren. Zudem befindet sich der in den 90er Jahren gebaute Platz noch bis 2020 in der Mittelbindung. Ide: „Wenn die beiden Bauabschnitte Horster Straße fertig sind, sehen wir uns den Platz an.“ In der Fortschreibung des IHK soll er dann genauso wie die Goethestraße Berücksichtigung finden.

Ebenfalls in die Fortschreibung aufgenommen wird der Podestplatz vor der Lambertikirche, so Wirtschaftsförderer Peter Breßer-Barnebeck. Der Kirchenvorstand sei auf die Stadt zugekommen. Im Telefonat mit Propst André Müller wurde eine mögliche Einbeziehung des Podests (Kirchplatz) vereinbart. Ziel: „Keine optische Grenze mehr zum öffentlichen Bereich.“