Naturfreunde brennen Sonnenwendfeuer ab

Seit nunmehr bereits 26 Jahren treffen sich die Naturfreunde des Bezirks Emscherland am Naturfreunde-Haus in Marl zur traditionellen Sommersonnenwende. Selbstverständlich wird an diesem besonderen Tag auch ein Sonnenwendfeuer abgebrannt.

In diesem Jahr kamen 20 Gladbecker Naturfreunde und 50 Naturfreunde aus Marl, Bottrop, Recklinghausen und Gelsenkirchen zusammen. Sie wurden vom Vorsitzenden Ralf Sommer recht herzlich begrüßt. Für das leibliche Wohl hatten die Marler Naturfreunde gut vorgesorgt. Nachmittags gab’s Kaffee und selbst gebackenen Kuchen, später Kartoffelsalat wie bei Muttern, dazu Würstchen und Kotelett vom Grill bis zum Abend.

Gute Gespräche und Gitarrenspiel

Nach dem Abbrennen des Sonnenwendfeuers saß man noch lange bei guten Gesprächen zusammen und sang Lieder, die von Manfred Sommer auf der Gitarre begleitet wurden, bis das Feuer erloschen war. Dann fuhren alle Naturfreunde wieder umweltbewusst in Fahrgemeinschaften, mit dem Fahrrad oder per Bus zurück nach Hause mit dem Versprechen: „Im nächsten Jahr kommen wir wieder.“

Die Naturfreunde feiern traditionell die Sommer und Wintersonnenwende. Die Sommersonnenwende um den 20./21. Juni, weil es an diesem Tag am längsten hell und die kürzeste Nacht ist. Bei der Wintersonnenwende ist es umgekehrt. Da ist am 21. Dezember der kürzeste Tag und die längste Nacht.

Die Naturfreundebewegung ist bereits mehr als 100 Jahre alt. Sie hat weltweit in 20 Ländern insgesamt 600 000 Mitglieder, davon allein 115 000 Mitglieder in Deutschland.