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Erneuerbare Energien

Mehr Solarstrom aus der Steckdose

12.02.2012 | 17:43 Uhr
Mehr Solarstrom aus der Steckdose
Komplett mit Fotovoltaik bedeckt: Das Dach der Ingeborg-Drewitz-Gesamtschule. Foto: Hand Blossey

Gladbeck.Aus der Vogelperspektive betrachtet glänzt und glitzert es beeindruckend auf Gladbecker Dächern: Sonnenkollektoren finden sich auf 16 Schulgebäuden, flächendeckend auch auf dem Dach der neuen Hauptfeuerwache und des ZEB, und dazu speichern viele private Hausbesitzer die kostenlose Energie per Photovoltaik und speisen den so gewonnenen Strom ins allgemeine Netz - mit deutlicher Wirkung. Von einem großen Schub für die Sonnenenergie spricht der regionale Energie-Grundversorger Emscher Lippe Energie (ELE) mit Blick auf das Versorgungsgebiet. 21,5 Millionen KWh Strom, die aus Sonnenkraft gewonnen wurden, seien im Vorjahr ins Stromnetz für die drei Städte Gelsenkirchen, Bottrop und Gladbeck eingespeist worden, teilt ELE-Sprecher Peter Efing mit.

Gemessen an der Einspeisung ein Jahr zuvor mache das fast eine Verdoppelung aus, waren es doch 2010 erst gut elf Millionen KWh. „Eine Steigerung um 94 Prozent“, bilanziert Efing.

Damit können sich mittlerweile 6143 Zwei-Personen-Haushalte in dem Drei-Städte-Gebiet ein ganzes Jahr lang mit Strom versorgen, der nur aus Sonnenenergie stammt. Denn nach den Erfahrungen der ELE verbraucht ein Paar gut 3500 Kilowattstunden Strom im Jahr. Die theoretische Zahl der Sonnenstrom-Versorger hätte sich damit ebenfalls mehr als verdoppelt, ließen sich 2010 doch erst gut 3000 Zwei-Personen-Haushalte mit eingespeistem Strom aus Sonnenlicht versorgen.

„Wir sehen deutlich, dass der Anteil der erneuerbaren Energien immer größer wird“, sagte ELE-Mann Efing. Dennoch: Die erneuerbaren Energien insgesamt - also zum Beispiel auch Windenergie oder Biomasse - machen am ELE-Strommix 19,8 Prozent aus und liegen damit in etwa auf dem Niveau des Atomenergie-Anteils von 20,2 Prozent. Im merhin: Im Vergleich zur Stromerzeugung in Deutschland ist der Anteil regenerativer Energien im ELE-Land aber um 4,9 Prozent höher.

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Kommentare
13.02.2012
22:09
Mehr Solarstrom aus der Steckdose
von berndlehmann | #2

Ich weiß nicht, von welchem Gutachten Sie reden. Ich weiß aber, dass wir uns zwischen 2004 und 2005 mehrfach für eine Photovoltaik-Anlage auf dem neuen Rathaus ausgesprochen hatten:
http://www.gruene-gladbeck.de/gruenegladbeck/pressemit/2005/050301solarrathaus.htm

Damals gab es hierfür leider keine Mehrheit. Jetzt konnten wir mit Bürgermeister Roland, der SPD, Herrn Schulze-Langenhorst und vielen Bürgerinnen und Bürgern das sehr schöne und sehr erfolgreiche Bürgersolarprojekt auf den Weg bringen.

Bernd Lehmann
http://www.gruene-gladbeck.de
http://www.facebook.com/gruene.gladbeck

13.02.2012
09:26
Mehr Solarstrom aus der Steckdose
von KAIL | #1

umso mehr ärgert mich eine von mir angemahnte Frage,warum ist beim Rathausneubau nicht auch eine Solaranlage installiert worden,mit zuwenig Sonneneinstrahlug begründet,
und wiedermal Ratsmitglieder einem für mich zwielichtigen Gutachter gefolgt sind,die vor allem von den Grünen vertreten wurde.

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