Mehr Frauen-Power
14.12.2009 | 17:17 Uhr 2009-12-14T17:17:00+0100
Gladbeck. Mit Agnes Stappert und Bettina Weist gibt es zwei neue Amtsleiterinnen im Rathaus. Und ihre Ämter sind ebenfalls neu.
Die Stadtverwaltung wird um einiges weiblicher: Zwei Frauen gehören ab sofort der Riege der ansonsten männlichen Amtsleiter an, zudem gibt es noch zwei neue Abteilungsleiterinnen. Die beiden neuen Frauen in Leitungsposition – es sind Bettina Weist und Agnes Stappert – stehen außerdem auch noch an der Spitze zweier neu geschaffener Ämter, denen Bürgermeister Ulrich Roland bei der Vorstellung der neuen Verwaltungsstruktur immense Bedeutung beimaß.
In enger Abstimmung mit dem zuständigen Dezernenten Rainer Weichelt, habe man einige Veränderungen des Ämterzuschnitts im Bereich Familie, Jugend, Soziales, Integration, Schule und Sport vorgenommen. Ein Opfer des neuen Zuschnitts ist eindeutig das ehemalige „Mega”-Amt für Familie, Jugend und Soziales. Es wird in zwei neue Ämter aufgeteilt. Rainer Böddeker bleibt zuständig für die beiden Abteilungen Senioren und Gesundheit sowie die Bereiche Wohnungswesen, Arbeitsförderung, Existenzsicherung und Soziale Städte.
Das neu geschaffene Jugendamt liegt in den Händen einer absoluten Fachfrau, was die soziale Arbeit mit Kindern und Jugendlichen angeht. Agnes Stappert hat sich zuvor schon als Abteilungsleiterin bestens um diese Aufgaben gekümmert. Als neue Amtsleiterin ist sie künftig neben den klassischen Aufgabenfeldern der Jugendhilfe, der Sozialen Dienste und der Jugendpflege auch noch für die frühe Bildung und Betreuung, also den Kindergarten-Bereich, zuständig.
Ganz eng wird sie deshalb nach den Vorstellungen des Bürgermeisters auch künftig mit Bettina Weist zusammenarbeiten, wenn es um den wichtigen Übergang vom Kindergarten zur Schule geht. Denn Bettina Weist, bisher Kinder- und Jugendbeauftragte der Stadt, leitet nun das ebenfalls neue Amt für Erziehung, Bildung und Familie. Viele Felder ihrer Tätigkeit kennt die 42-Jährige schon aus der Arbeit für das Bündnis für Familie, Erziehung, Bildung und Zukunft. So wird sie auch weiterhin den Jugendrat betreuen, das Anstoß-Büro, und künftig auch das geplante Büro „Lernen vor Ort” sowie das ebenfalls angedachte Bildungshaus an der Albert-Schweitzer-Schule. Neu für Bettina Weist ist allerdings der Bereich Schule. Eine Herausforderung, wie sie selber sagt.
Bleiben die Schwerpunkte Sport und Integration. Erweitert um das komplette, bisher beim Ordnungsamt angesiedelte Ausländerwesen werden diese Bereiche zum neuen Amt für Integration und Sport unter der Leitung von Dieter Bugdoll zusammengefasst. Neben der Stadt Hamm ist Gladbeck übrigens die einzige Gemeinde in NRW, die alle Serviceangebote für Migranten in einem Amt zusammenfasst, so Roland.
Veränderungen gibt es auch im Bereich des Organisations- und Personalamtes. Nachfolger von Bernhard Schlüter wird der bisherige Leiter der Personalabteilung Berthold Barheier. Unterstützung erhält er durch die beiden neuen Abteilungsleiterinnen: Personalchefin ist künftig Karin Byrszel. Zuständig für Organisation, Statistik und Wahlen ist von nun an Silke Wengszik.
Mit der Umstrukturierung reagiere die Verwaltung, so Ulrich Roland, auf gesellschaftliche Veränderungen auch in der Stadt Gladbeck. „Das betrifft vor allem die wichtigen Aufgaben der Familien-, Bildungs- und Integrationshilfen.”
20:54
Das Projekt Frau Weist als Amtsleiterin ist schon jetzt zum Scheitern verurteilt. Schöne Augen machen allein reicht nicht.
15:04
#28
Genau so ist es! Kann es persönlich nur bestätigen.
13:15
@27
Genau das sind auch meine Informationen. Übrigens, @26, Ihrer Argumentation kann man entnehmen, dass Sie Herrn Roland eben nicht kennen. Ich gehöre zu den Menschen, die unter ihm leiden durften. Wenn man nicht seine Meinung als die eigene verinnerlicht, sondern fachlich argumentiert, hat man bei unserem feinen Herrn Bürgermeister keine Chance mehr.
Also, nochmal, das hat nichts mit Frauenpower oder sowas zu tun, sondern er befördert eben ihm genehme Menschen. Kurz gesagt Menschen, die keine eigene Meinung haben, sondern zu allem ja und Amen sagen. Sowas brauchen wir in der Verwaltung sicherlich nicht.
16:37
#26 Na, Sie kennen sicherlich auch nur einen Teil der Mitarbeiter und vor allem wohl den Teil nicht, der unter diesem BM leidet. Das sind nicht wenige.
Unentschlossenheit, Misstrauen, Mutlosigkeit, colerische Reaktionen, das sind Dinge, von denen Insider berichten.
Aussen hui und innen pfui!
14:25
Naja also hier scheinen sich ja die Leute richtig gut auszukennen und anscheinend stehen die auch täglich mit unserm Bürgermeister in Kontakt.
Aber ich würde fast darauf wetten, dass diese Leute sich nicht ein solches Urteil erlauben dürfen, da Sie beruflich NICHT mit Ihm in Kontakt stehen!
Ist es nicht so???
Wenn man sich sonst mit anderen Mitarbeitern der Stadt unterhält, hört man nämlich ausschließlich gutes.
Also schon ein bisschen komisch hier solche Behauptungen auszustellen!
13:54
@20
Zitat: genau daher beziehe ich meine Informationen, lieber Herr Schneider. Und die besagen, dass uder Bürgermeister ungeliebte Menschen, die eine eigene Meinung haben, gerne abserviert bzw. deren Weiterkommen aktiv behindert.
Das ist doch nix neues. Fragt doch mal die Mitarbeiter seines damaligen Amtes. War doch schon zu seinen Zeiten als Amtsleiter so.
12:26
Vor etwas längerer Zeit wurde nach dem Abgang von U. Roland das Amt in ein großes übergreifendes Amt zusammengefasst. Jetzt nachdem H. Chlapek weg ist und Bugdoll am Ruder war/ist, wird es wieder in die ursprüngliche Form zurückreformiert. Das ist wie in Schilda, oder??? Aber für Gladbeck nichts Neues.
12:16
@21 und 22
Herr Böddeker wird nicht abserviert, sondern kann sich künftig wieder aufs Soziale konzentrieren. So stands zumindest in der WAZ.
Von finanziellen Einbußen war da nicht die Rede, also bleibt für ihn weniger Arbeit fürs gleiche Geld.
Da kann man doch nicht meckern!
20:24
Die Frau Weist wurde vom Bürgermeister ja so richtig nach oben gepuscht. Wahrscheinlich ist sie in Kürze Dezernentin. Vor einigen Jahren noch kannte diese Dame niemand...
Und der Herr Böddeker wird abserviert, traurig so etwas.
17:07
@20
genau daher beziehe ich meine Informationen, lieber Herr Schneider. Und die besagen, dass uder Bürgermeister ungeliebte Menschen, die eine eigene Meinung haben, gerne abserviert bzw. deren Weiterkommen aktiv behindert.
Klar ist, dass im Rathaus entgegen aller Unkenrufen inzwischen nicht mehr nach Parteibuch agiert wird, sondern weitergehend, nach persönlichem Gusto des Bürgermeisters.
Damit will ich übrigens nichts zur Qualifikation der beiden Damen gesagt haben. Die kenne ich nämlich nicht, um mir dieses Urteil zu erlauben. Aber die Tendenz, dass Menschen, die mit eigener Meinung glänzen (s. Böddeker) nicht bürgermeistergenehm sind.