Maschinenhalle wird für WDR-Livesendung gut beheizt

Erste Probe am Dienstagnachmittag: Mit 90 Mitarbeitern installierte der WDR ein imposantes, beheiztes Studio in der Maschinenhalle-Zweckel.
Erste Probe am Dienstagnachmittag: Mit 90 Mitarbeitern installierte der WDR ein imposantes, beheiztes Studio in der Maschinenhalle-Zweckel.
Foto: Funke Foto Services
Was wir bereits wissen
Einige Gladbecker sorgten sich um ihre Gesundheit. Absagen sind bereits erfolgt. Die WAZ hakte nach.

Gladbeck..  Weder Tom Buhrow noch die Zuschauer, die dem WDR-Intendanten zur Livesendung „WDR Check“ heute kritische Fragen stellen wollen, müssen in Zweckel frieren. „Selbstverständlich wird die Maschinenhalle gut beheizt, so dass angenehme Temperaturen auch für das Publikum herrschen“, sagt WDR-Sprecherin Kristina Bausch auf Anfrage.

Besorgte Bürgerstimmen hatten auch die WAZ erreicht. Nach der Bewerbung, als Zuschauer bei der Livesendung dabei zu sein, hatte der WDR nun rund 200 Einladungen verschickt. Im Anschreiben wird darum gebeten, sich um 19 Uhr an der Maschinenhalle einzufinden, mit dem weiteren Hinweis, dass Jacken und Mäntel sowie Taschen an der Garderobe abgegeben werden müssen. Eingeladene Gladbecker, die das historische, ungeheizte Gebäude kennen, bangten darauf um ihre Gesundheit, wenn sie sich in der kalten Maschinenhalle ohne Jacken fast drei Stunden aufhalten.

Eine, wie jetzt klar ist, unbegründete Sorge. Bereits am Dienstagnachmittag war die Maschinenhalle bereits beheizt, da ab 16 Uhr die ersten Proben zur Livesendung stattfanden. „Am Mittwochabend muss auch kein Zuschauer direkt um 19 Uhr seinen Platz einnehmen. Es besteht Gelegenheit, sich noch ein wenig in den Räumlichkeiten aufzuhalten“, so Kristina Bausch. Garderobe und Taschen müssten aus Sicherheitsgründen abgegeben werden. Dass sich die Zuschauer schon ab 19 Uhr einfinden sollen, habe damit zu tun, um mit zeitlichem Puffer sicherzustellen, „dass die Livesendung pünktlich nach der Tagesschau (20.15 Uhr) starten kann.“