Martina Braun - „Ich fühle mich pudelwohl in Frankfurt“

Am liebsten mittendrin im schulischen Geschehen - so kennt man sie: Martina Braun (Mitte) bei einer Spendenübergabe an der Regenbogenschule.
Am liebsten mittendrin im schulischen Geschehen - so kennt man sie: Martina Braun (Mitte) bei einer Spendenübergabe an der Regenbogenschule.
Foto: Michael Korte
Was wir bereits wissen
Die WAZ ließ bei Martina Braun in Frankfurt/Main das Telefon klingeln. Die Ex-Leiterin der Regenbogenschule arbeitet seit Jahresbeginn in Hessen.

Gladbeck / Frankfurt..  „Ich fühle mich pudelwohl in Frankfurt. Die Arbeit ist genauso, wie ich es mir erhofft habe. Ich kann jetzt die Erfahrungen und Kenntnisse einsetzen, die ich in 19 Jahren als Schulleiterin erworben habe!“

Die Ex-Gladbeckerin Martina Braun, die bis zum Jahresende 2014 die Regenbogenschule in Gladbeck-Mitte-Ost geleitet hat, schickt beste Grüße von ihrer neuen Wirkungsstätte in Frankfurt/Main an die Gladbecker WAZ-Leserinnen und -Leser - und natürlich an alle Regenbogenschülerinnen und -schüler.

Die Nachricht vom Wechsel Martina Brauns von Gladbeck nach Frankfurt/Main sorgte Ende 2014 für viel Aufsehen in der Gladbecker Bildungslandschaft. Inzwischen hat sich Martina Braun supergut an der Valentin-Senger-Grundschule in Frankfurt-Bornheim eingelebt. Es handelt sich um eine junge Grundschule, die erst vor fünf Jahren gegründet wurde. Vor allem steht die Weiterentwicklung des dortigen Ganztagsbereichs und auch der Inklusion im Blickpunkt ihrer aktuellen Arbeit in der hessischen Großstadt.

„Ich kann eine Schule, die sich noch im Aufbau befindet, gestalten. Das ist zum Teil sehr arbeitsintensiv, aber es macht auch viel Freude“, unterstreicht die Ex-Gladbeckerin, die - wer hätte es von ihr auch anders erwartet - gleich eine lange Liste ihrer ersten Erlebnisse und Projekte übermittelt.

„Ich bin herzlich und nett aufgenommen worden“

„Meine erste Zeit in Frankfurt:

- Ich bin herzlich und nett aufgenommen worden von der Schulgemeinde, aber auch von den Kooperationspartnern im Stadtteil; - Es gab viele intensive Gespräche, um herauszufinden, was das Besondere der Schule ist und welche Ziele verfolgt werden; - Abfrage im Kollegium gemacht über die Zufriedenheit; - Erste Arbeitsschwerpunkte festgelegt; - Jahresplanung erstellt; - Geschäftsverteilungsplan im Bereich Schulleitung erarbeitet (die Schule hat auch eine Konrektorin)“;

Das ist nur eine kleine Auswahl aus dem aktuellen Arbeitsreport von Martina Braun, die in den ersten Wochen ihrer neuen Tätigkeit auch schon den hessischen Fasching in vollem Schwung kennengelernt hat und die bereits eine neue Facebook-Seite für ihre Schule eingerichtet hat.

Auch die Gegend um Frankfurt hat sie natürlich schon ein wenig erkundet. Am Samstag stattete sie zum Beispiel Marburg eine Visite ab.

Sprachliche Feinheiten im Hessenland

Für die Frankfurter ist Martina Braun jetzt die neue Schulleiterin „aus NRW“ - und die sich deshalb auch sprachlich noch mit mancher Feinheit des hessischen Kulturraumes vertraut machen muss.

So lautet die korrekte Bezeichnung für den Tornister in Hessen Schulranzen. Und zum Etui sagt man Mäppchen. Der Hausmeister ist der Schulhausverwalter. Und Karneval (siehe oben) ist natürlich Fasching. Frankfurter Feinheiten, die auch von einer Schulleiterin gelernt sein wollen.