Manege frei! Zirkus "Altoff Köllner" gastiert in Gladbeck

Im Viererzug lässt Karl Köllner die edlen Friesen- und rassigen Andalusier-Hengste durch die Manege galoppieren.
Im Viererzug lässt Karl Köllner die edlen Friesen- und rassigen Andalusier-Hengste durch die Manege galoppieren.
Foto: Zirkus
Was wir bereits wissen
Artisten, Dompteure, Clowns und 30 Tiere. Der Zirkus „Karl Altoff Köllner“ lädt vom 10. bis 19. April zur Vorstellung auf den Festplatz ein.

Gladbeck.. 15 Artisten, Dompteure und „Spaßmacher“ sowie 30 Tiere im modernen Viermastzelt wollen dann die Besucher in ihren Bann ziehen.

Die deutschen Zirkusfamilien Weisheit und Köllner können sich ein Leben ohne Zirkus nicht vorstellen. Die Manegenkünstler führen nunmehr in siebter Generation eine alte Kulturtradition fort. Jüngster Sprössling ist Klein-Lucia, die mit nur fünf Jahren schon im Scheinwerferlicht steht. Tierische Attraktionen sind vor allem Dromedare aus Marokko, Lamas aus Peru sowie die seltenen Zebroiden aus Schottland – eine Kreuzung aus Pferd und Zebra.

Ebenso selten ist die gemischte Dressur des Zirkusdirektors: Im Viererzug lässt Karl Köllner die ruhigen schwarzfarbenen Friesen-Hengste mit den temperamentvollen weißen Andalusier-Hengsten ihre Manegen-Runden drehen. Pferde-Onkel „Brilliant“ aus Holland sorgt zudem mit seinem Ziehsohn „Schlumpf“, einem argentinischen Mini-Pony, für mächtig Aufregung im Zelt. Das gelingt aber auch einer Schweizer Ziege, namens „Heidi“. Sie tritt passenderweise mit Peter, alias Guliano Köllner, als ihrem Dompteur auf.

Mit Schirm, Charme und viel Gleichgewichtssinn

Die „fahrenden Gesellen“ selbst zeigen biegsame Kautschuk-Akrobatik, graziöse Kunststücke am zehn Meter langen Vertikalseil und ungewöhnliche Fuß-Jonglage, sogenannte „Antipoden“. Ein weiterer Hingucker: Das Drahtseil-Duo der adretten „Weisheit-Girls“ Gini und Yaja, das mit Schirm, Charme und viel Gleichgewichtsgefühl überzeugen will. Vom Boden aus lässt Nachwuchstalent Leroy Bälle, Ringe, Messer und selbst brennende Fackeln durch die Lüfte und sogar in die Zuschauerränge fliegen.

In acht Metern Höhe am Ring-Trapez

Freuen können sich die Gäste auch auf das Solo von Daniela, dem „Flying-Angel“, am Ring-Trapez in acht Metern Höhe. Miss Viviana lässt ihrerseits zudem bis zu 20 Hulla-Hupp-Reifen um ihren Körper kreisen. Erstaunen will außerdem Nico Wilson, der zu den wenigen Artisten gehört, die sich dem „Rola Bola“ verschrieben haben. Jenes Balancegerät, das es bereits im Mittelalter gab, besteht aus einem kleinen Brett und einem zylinderförmigen Stück Rohr. Jeweils mehrere davon stapelt der junge Mann unter seinen Füßen aufeinander und schlägt dabei sogar noch wagemutig einen Salto in der Luft. Neben ihm beherrscht dieses Kunststück europaweit nur noch ein weiterer Akrobat.

Clown Francesco schließlich begeistert mit augenzwinkerndem Humor und seinem schrägen Kollegen Mario. Das Komödianten-Duo holt zwischendurch gerne Mal Besucher zum Mitmachen in die Manege des temperierten Zelts. Verschiedene abwechslungsreiche Licht-Effekte runden das fast zweistündige Programm ab.

Festliche Premiere ist am Freitag, 10. April

Erstmals „Manege frei!“ heißt es zur festlichen Premiere am Freitag, 10. April, um 17 Uhr auf dem Festplatz an der Horster Straße.
Weitere Termine: Samstag 15 Uhr und 18 Uhr, Sonntag 11 Uhr und 15 Uhr, Montag und Dienstag 17 Uhr sind große Familientage, dann zahlen Erwachsene nur die Kinderpreise.Am Mittwoch und am Donnerstag sind Ruhetage. Karten gibt es jeweils 30 Minuten vor Vorstellungs-Beginn. Karten-Reservierungen sind möglich unter 0163/ 7 77 97 98 – auch für Geburtstagsfeiern, Schul- und Kindergarten-Gruppen.