Malteser - Hausnotruf auch in Gladbeck immer beliebter

Schnell vor Ort: Der Hausnotrufdienst der Malteser findet viel Resonanz.
Schnell vor Ort: Der Hausnotrufdienst der Malteser findet viel Resonanz.
Foto: Malteser
Was wir bereits wissen
Der Malteser Hausnotruf im Ruhrbistum Essen kann eine hervorragende Jahresbilanz für das Jahr 2014 vorlegen.

Gladbeck..  Immer mehr ältere Menschen im Ruhrgebiet und in Gladbeck wünschen sich, auch bei Krankheiten in den eigenen vier Wänden bleiben zu können. Dank des Hausnotrufs und des Hintergrunddienstes kann man diesen Wunsch auch vielen alleinstehenden Senioren erfüllen.

Der Malteser Hausnotruf im Ruhrbistum Essen kann eine hervorragende Jahresbilanz für das Jahr 2014 vorlegen. 3526 Menschen in der Region nutzen mittlerweile diesen Dienst der Malteser. Das ist eine Steigerung um 15 Prozent im Vergleich zum Jahr 2013. Auch in Gladbeck nutzen immer mehr ältere Menschen den Malteser-Hausnotruf.

Pflegekassen unterstützen Projekt

Einen Grund für das Wachstum sieht Hausnotruf-Leiter Thorsten Schildt im Malteser-Hintergrunddienst, der im vergangenen Jahr deutlich ausgeweitet werden konnte. „Die Zahlen bestätigen, dass immer mehr Menschen möglichst lange in den eigenen vier Wänden leben möchten und den Umzug in ein Seniorenheim scheuen“, unterstreicht Thorsten Schildt.

Der Hausnotruf, dessen Kosten die Pflegekassen bereits ab Pflegestufe 1 übernehmen, sei eine gute Möglichkeit, sich in den eigenen vier Wänden abzusichern.

Im vergangenen Jahr waren die Mitarbeiter des Hausnotruf-Hintergrunddienstes rund um die Uhr im Einsatz. 38 Mal rückten sie beispielsweise zu Notrufen im Stadtgebiet von Gladbeck aus. Fahren die Mitarbeiter zu so einem Notruf in die Wohnungen, warten ganz unterschiedliche Notfall-Bilder, auf die sie medizinisch und menschlich vorbereitet sind.

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Die Mehrzahl der Senioren drückt den Notruf-Knopf aus sozialen Gründen. „Das zu betonen ist mir sehr wichtig“, erläutert Schildt beim Blick auf die Statistik. „Die Senioren wissen eigentlich, dass wir im Grunde medizinische Hilfe vermitteln, aber manchmal ist die Einsamkeit so groß, dass sie nicht weiter wissen und über ihr Hausnotrufgerät mit uns in Kontakt treten.“

Treffen mit einsamen Menschen

Dershalb bieten die Malteser ehrenamtliche Hilfen für Senioren wie beispielsweise einen kostenfreien Besuchsdienst an.

„Dafür suchen wir immer wieder Ehrenamtliche, die dazu bereit sind, sich einmal in der Woche mit einsamen Menschen treffen.“

In diesem Jahr werden die Malteser diesen ehrenamtlichen Bereich wegen der großen Nachfrage weiter ausbauen und sind deshalb auf neue Kräfte besonders dringend angewiesen. Auch Gladbecker Helfer sind angesprochen, sich bei den Maltesern zu engagieren.