Linke fragt: Ist Rentfort ein abgehängter Stadtteil?

„Seit der Schlecker Insolvenz und der Schließung des Lebensmittelmarktes im Gebäudekomplex ,Schwechater Straße 38’ ist die Nahversorgung in Rentfort und Rentfort-Nord sehr unbefriedigend“, schreibt die Ratsfraktion Die Linke in einer Anfrage an die Stadtverwaltung und bittet um einen Sachstandsbericht zum Stadtumbau West und der Entwicklung eines Stadtteilzentrums in Rentfort-Nord. Insbesondere soll ermittelt werden, ob die verfallenen Fördermittel für den Rückbau der „Schwechater Straße 38“ erfolgversprechend neu beantragt werden können.

Im gesamten Stadtteil gebe es nur noch einen Lebensmittelmarkt an der Kirchhellener Straße. Die umliegenden Lebensmittelmärkte an der Hornstraße, Schultenstraße und Rockwoolstraße seien mit dem ÖPNV nur umständlich zu erreichen. Das führe dazu, dass viele Rentforter zum Einkauf nach Bottrop-Kirchhellen fahren, weil es mit dem Bus gut zu erreichen ist.

Angesichts dieser Situation fordert die Linke: „Gerade für Rentfort-Nord, mit einem großen Seniorenzentrum und vielen Seniorenwohnungen muss die Nahversorgung verbessert werden. Die Güter des täglichen Bedarfs müssen im Stadtteil verfügbar sein. Auch der Fahrdienst der Awo kann keine dauerhafte Lösung sein.“