Lesepoeten hatten die Qual der Wahl

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Eigentlich hat alles einmal ganz klein angefangen, als sich Lesebegeisterte aus dem gesamten Ruhrgebiet zusammenfanden, um sich der Literaturförderung zu widmen. Inzwischen sind fünfeinhalb Jahre und drei Literaturwettbewerbe ins Land gegangen, und aus dem kleinen Kreis ist ein Verein geworden: Die „Ruhrpoeten“ haben sich über die Region hinaus einen Namen gemacht und verzeichnen inzwischen gut 30 Mitglieder.

Als der dritte Ruhrpoeten-Literaturwettbewerb ausgerufen wurde, da trudelten 182 Einsendungen ein. Und weil die Ruhrpoeten seit einem Jahr als Verein organisiert sind, können sie für künftige Vorhaben auch Landeszuschüsse beantragen. „Wir haben vor, mit den besten Geschichten auf Lesetour zu gehen“, erzählt Vereinsmitglied Georg Kentrup.

Zunächst steht aber Ende Januar die Preisverleihung des 3. Literaturwettbewerbs an. „Dichter Abend“ lautet das Motto. Und das hat mit dem Leitthema des Wettbewerbs zu tun: „dicht!?“. Eine Fachjury wählte die vier besten Geschichten aus. „Da die Beiträge anonymisiert bewertet wurden, ist es Zufall, dass die Gewinner alle weiblich sind“, merkt Kathrin Butt an. Den ersten Preis, dotiert mit 500 Euro, gewann Sarah Meyer-Dietrich mit „Dicht an dicht!”, einer Geschichte, in der es um einen dichten Terminplan geht, der kaum Zeit fürs Privatleben lässt.

Die Auswahl der besten 15 Texte soll im Klartext-Verlag in Buchform erscheinen. Und dann gibt es ja noch die Lesereise, die an ungewöhnlichen Orten stattfinden soll. Locations werden gerade gesucht. . .

Die Preisverleihung „dichter abend“ beginnt am Samstag, 31. Januar, um 20 Uhr im Kino des Dortmunder U. Karten kosten 5 Euro, für Fördermitglieder ist der Eintritt zur Veranstaltung frei.

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