„Lernen kann auch Spaß machen“

Foto: WAZ FotoPool

Ab kommendem Februar soll es in Gladbeck wieder krachen, knallen und rauchen. Denn dann startet die Gladbecker Kinder- und Jugenduniversität mit einem neuen Programm in das Jahr 2015.

„Wir wollen den Kindern die Türen zu verschiedenen Wissensgebieten öffnen“, erklärt Werner Fiedler, Abteilungsleiter Kinder- und Jugendförderung. „Die Kinder sollen möglichst früh erkennen, dass man in den Fächern Biologie, Physik und Chemie richtig Spaß haben kann.“ Gerade im vergangenen Jahr habe sich gezeigt, dass es den Vortragenden gelinge, die Aufmerksamkeit der Kinder und Jugendlichen mit Sketchen und Schauspieleinlagen auf sich zu ziehen.

Im Gegensatz zur Schule hat die Kinder- und Jugenduniversität den Freiraum, ohne den Druck eines straffen Lehrplans Bildung zu vermitteln. „Wir wollen das Selbstbewusstsein der Kinder stärken, indem wir sie aktiv mitgestalten lassen“, so die Projektleiterin Kerstin Franzke. Das zeigt sich auch bei einem Blick auf das Programm. Die WAZ stellt kurz einige der Angebote vor:

1Guido Hoehne eröffnet am 6. Februar als Professor Blitz das Semesterprogramm mit einem kritischen Blick auf den Klimawandel. Mittels kleiner Mitmachexperimente und spannender Rollenspiele sollen die Kinder ein Gefühl dafür bekommen, welchen großen Einfluss sie selbst auf das Klima und somit auf ihren eigenen Lebensraum haben.

2Das internationale Mädchenzentrum zeigt am 26. und 27. Februar, was die Sonne alles leisten kann: In dem Workshop „Fang die Sonne ein!“ dürfen die Mädchen selbst ein Solarmodell bauen, bei dem die Sonnenenergie dazu genutzt wird, einen Motor zum Drehen zu bringen. Am Schluss können die Mädchen das Modell auch noch mit Effektsteinen dekorieren und mit nach Hause nehmen.

3Das Maxus möchte laut Patrick Westermann, Leiter des Jugendzentrums, das Interesse wecken, an allem, was irgendwie „knallt, stinkt und raucht“. Am 24. April und am 7. Mai dürfen die Kinder mit Wunderkerzen und Magneten die vier Elemente auf spielerische Weise kennenlernen. Höhepunkt ist der Bau einer Rakete.

4Eine Reise in die Vergangenheit können Kinder am 24. Februar antreten. Unter dem Titel „Schicksalhafte Begegnungen“ geben Peter Jarosch und Kerstin Franzke einen Einblick in die Gladbecker Stadtgeschichte. Während eines Spaziergangs durch die Stadt stellen die Dozenten die Biografien einzelner Gladbecker Bürger vor. Aber auch die dunkle Stadtgeschichte, zwischen 1933 und 1945, ist Thema. Startpunkt ist die Lambertischule.

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