Lamberti-Förderer haben noch viel vor

Er ist der jüngste der Fördervereine, die sich in Gladbeck für eine katholische Kirchengemeinde engagieren: Der Förderverein St. Lamberti, den es seit September 2008 gibt und der sich laut Statuten um das „gemeinnützige und kirchliche Leben“ der Gemeinde in Stadtmitte kümmert. „Was sehr vielfältig und umfangreich sein kann“, ergänzt Vorsitzende Angela Eckrath.

50 Mitglieder zählt der Förderverein, „und es können gern noch ein paar mehr sein“, so Hildegard Groß-Albenhausen, die stellvertretende Vorsitzende. Gemeinsam mit Kassiererin Claudia Himmelsbach und Schriftführerin Agnes Schlagheck stellen Eckrath und Großalbenhausen das vierköpfige gewählte Vorstandsquartett, die „Frauenpower“ für St. Lamberti quasi. Unterstützt wird die weibliche Führungsriege von Propst André Müller, der geborenes Mitglied des Vorstandes ist.

Für mindestens zwölf Euro im Jahr ist man dabei im Förderverein, akzeptiert wird auch ein höherer Jahresbeitrag sowie zusätzlich Einzelspenden, so Groß-Albenhausen, „über je mehr Mittel der Verein verfügt, desto mehr kann er tun.“ Konkret hat der Förderverein in den vergangenen Jahren, so Eckrath, die jährliche Fahrt der Kommunionkinder mit zehn Euro pro Kind unterstützt. Außerdem spendierte man den Minigruppen neue Spiele, gab der gemeindeeigenen Bücherei einen Zuschuss und unterstützte die Messdiener- und Jugendarbeit. Auch den Kinder- und Jugendchor habe man finanziell unterstützt für seine auswärtigen Chortreffen in Würzburg und Granada.

Eine „größere Sache“ sei die Förderung im Kulturhauptstadtjahr 2010 gewesen, als man die Kulturtankstellen mit einer Autorenlesung und einer Dokumentation unter die Arme griff. Bezuschusst habe man bei der kirchlichen Ausstattung in St. Lamberti die Anschaffung neuer Stelen und die Sanierung zweier Barockleuchter.

Teil des Engagements ist auch eine enge Zusammenarbeit mit dem Kirchbauverein St. Lamberti, der inzwischen eine Untergruppe des Fördervereins sei, erläutert Angela Eckrath. Aus deren Mitteln, die der Förderverein mitverwaltet, wurde die Anschaffung des Orgeltisches am Taubecken für die Klais-Orgel bezahlt. Außerdem übernahm man aus dieser Kasse die Rechnung für die Bemalung von vier Heiligen-Figuren im Chorraum und half bei der Anschaffung des Altarretabels, als man die Umsetzung des Tabernakels und ein Podests zahlte.

Auch für die Zukunft sieht der Förderverein reichlich Möglichkeiten, sich einzubringen. Als nächstes will man Kniekissen für die Kniebänke in der Kirche anschaffen. „Aber dabei brauchen wir noch einiges an Unterstützung“, so Eckrath und Groß-Albenhausen.