Kruse zur A-52-Debatte: Was genau will der Bürgermeister?

B 224 in Höhe Freibad.
B 224 in Höhe Freibad.
Foto: WAZ FotoPool
Was wir bereits wissen
Autobahngegner Franz Kruse fordert eine A-52-Erklärung der Stadtspitze und kritisiert die Zusammensetzung der Berliner A-52-Stadtdelegation.

Gladbeck..  Die-Linke-Ratsmitglied Franz Kruse fordert Bürgermeister Ulrich Roland (SPD) mit Blick auf die jüngste A-52-Debatte auf, im Detail zu erklären, was sein Ziel bei den A-52-Verhandlungen sei. Seit Längerem habe sich die Stadtspitze dazu nicht geäußert. Kruse: „Wohin führt der Bürgermeister seine Stadt?“

Zugleich kritisiert Franz Kruse die jüngste Berichterstattung der WAZ, die er für unausgewogen und unvollständig hält: Die WAZ haben die Meinung vieler Autobahnbefürworter und weniger Autobahnkritiker ausgeführt - was in der Bevölkerung, so Kruse, „ganz gewiss umgekehrt“ sei.

Kruse kritisiert auch, dass die Stadtspitze zum Gesprächstermin am 6. März im Berliner Verkehrsministerium keine Autobahnkritiker mitgenommen habe: „Im Gegenteil hat stattdessen der IHK-Lobbyist Brendel an den Gesprächen teilnehmen können. Und es war der Bürgermeister, der im letzten September den Ratsbeschluss initiiert hat, der die Diskussion um einen Gesamtausbau durch Gladbeck erst neu belebt hat. Roland hat das Gerede von Landesminister Groschek über eine erneutes Tunnelangebot begrüßt. Es wird höchste Zeit, dass Ulrich Roland sich seinen Bürgern erklärt. Was ist sein Ziel?“