Klaviergarten im Gladbecker Kiga beeindruckt Ministerin

Ministerin Ute Schäfer (r.) im Klaviergarten des Kiga Regenbogen.
Ministerin Ute Schäfer (r.) im Klaviergarten des Kiga Regenbogen.
Foto: Bugzel
Was wir bereits wissen
Ute Schäfer informiert sich über das landesweit beachtete musikalische Modellprojekt im Kindergarten der evangelische Kirche im Bonhoeffer-Haus.

Gladbeck..  Ministerieller Besuch im ev. Kindergarten „Regenbogen“ im Bonhoeffer-Haus: NRW-Familienministerin Ute Schäfer machte sich ein Bild von dem musischen Bildungsprojekt „Klaviergarten“ in dem Kiga.

Gemeinsam mit der Kita-Fachberaterin des Kirchenkreises, Beate Winkler-Roder, informierte Prof. Franz Xaver Ohnesorg den Gast aus Düsseldorf über das auch international beachtete Modellprojekt zur frühkindlichen Bildung in bald 16 Kitas des Kirchenkreises. Ohnesorg, seit Juni 2005 Intendant des Klavierfestival Ruhr, hatte das Projekt 2006 ins Ruhrgebiet geholt und mit der Folkwang Universität auf Kindertagesstätten ausgeweitet.

Derzeit werden im Kirchenkreis rund 250 Kinder in mehr als 40 Gruppen durch fortgeschrittene Studierende und Absolventen der Folkwang Universität unterrichtet. „Die intensive Zusammenarbeit zwischen den Klaviergarten-Lehrerinnen und den Erzieherinnen garantiert eine optimale Anpassung des Ansatzes an die Bedürfnisse der Kitas“, erklärte Winkler-Roder.

In einer Kleingruppe mit fünf Kindern konnte Ministerin Schäfer die besondere Methode des „Klaviergarten“ verfolgen, mit der die Kinder auf spielerische und fantasievolle Weise in die Welt der Musik eingeführt und weiter begleitet werden. „Die Kinder spielen, singen, bewegen sich zur Musik und entwickeln dabei neben musikalischen auch wichtige persönliche und soziale Fähigkeiten“, beschrieb Ohnesorge die Methode.

Die Ministerin Schäfer zeigte sich stark beeindruckt von „diesem ganz wundervollen Projekt“. Musik zu machen, sei ein „urchristliches Angebot“. Schäfer lobte ausdrücklich den „ganzheitlichen Ansatz des Projekts“ der für die soziale Entwicklung der Kinder von „höchster Bedeutung“ sei. Besonders erfreut zeigte sich der Gast darüber, dass ein Sozialfonds von Kirchenkreis und Klavierfestival auch Kindern aus sozial schwachen Familien die Teilnahme am „Klaviergarten“ ermöglicht.