Kita-Streikende zogen vor das Rathaus in Gladbeck

Die Streikenden vor dem Rathaus in Gladbeck.
Die Streikenden vor dem Rathaus in Gladbeck.
Foto: Joachim Kleine-Büning
Was wir bereits wissen
Gut 110 Streikende beteiligten sich an der Demo in Gladbeck. Ärger gab es, als mit rosa Sprühkreide Parolen ans Rathaus geschrieben wurden.

Gladbeck.. "Richtig gut - aufwerten jetzt" lautet auch die Parole der rund 110 Streikenden aus dem Sozialdienst und den Kindertageseinrichtungen der Stadt Gladbeck, die für bessere Arbeitsbedingungen und gerechtere Entlohnung streiken.

Vor einem gemeinsamen Foto am Rathaus von Gladbeck hatten sich die Streikenden zunächst im Streiklokal Alte Post getroffen und Arbeitsgruppen gebildet. Daraufhin wurden Info-Parolen mit Malkreide und rosa Sprühkreide auf dem Pflaster der Fußgängerzone sowie an der Rathausfassade aufgebracht.

Letztere sorgten für Unmut in der Verwaltung, so dass die Verursacher selbst mit Wasser die Sprühkreide rasch wieder entfernten.

In den Notgruppen sind noch Plätze frei

Die Stadtverwaltung weist darauf hin, dass in den für die Zeit des Streiks in den städtischen Kindergärten eingerichteten Notgruppen noch Plätze frei sind. Von den 86 Notplätzen sind am ersten Tag des Streiks nur 23 Plätze in Anspruch genommen worden.

Eltern, die Bedarf an einem Platz in einer Notgruppe haben, können sich unter Telefon 992242 melden. Seit Beginn dieser Woche läuft der unbefristete Streik im Sozial- und Erziehungsdienst. Die elf städtischen Kindertagesstätten und die vier Jugendfreizeiteinrichtungen bleiben deshalb in dieser Woche geschlossen.