Kita-Gespräch im Rathaus ohne Ergebnis

Wie angekündigt haben sich Vertreter der Gewerkschaft Ver.di am Montagnachmittag mit Bürgermeister Ulrich Roland im Rathaus getroffen, um über die Auswirkungen des seit gut drei Wochen andauernden Streiks der städtischen Kita- und Sozialdienst-Beschäftigten zu sprechen. Der Bürgermeister hatte die Gewerkschaft Ver.di im Vorfeld aufgefordert, eine Notdienstvereinbarung mit der Stadt abzuschließen, damit es über die zurzeit 60 bestehenden Notplätze in Kindertagesstätten hinaus möglich würde, berufstätigen Eltern in der Streikzeit weitere Betreuungsplätze für ihre Kinder anzubieten.

Keine Privatbetreuung in Kitas

Es kam jedoch zu keiner Einigung. Auch den von Kita-Eltern geäußerten Vorschlag, wie in anderen Städten Kinderbetreuungsgruppen von Eltern in Eigenregie in städtischen Kitas durchführen zu lassen, lehnt die Stadtverwaltung ab. Es gibt rechtliche Bedenken für eine solche private Betreuungssituation in einer städtischen Einrichtung.