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Jobcenter Gladbeck kann auch Erfolge vorweisen

21.01.2015 | 12:44 Uhr
Jobcenter Gladbeck kann auch Erfolge vorweisen
Die Gladbecker Bezirksstelle des Jobcenters.Foto: Lutz von Staegmann

Gladbeck.  Die Zahl der in Ausbildung und Arbeit vermittelten Personen konnte deutlich verbessert werden. Die Anzahl der Langzeitarbeitslosen ist aber gestiegen.

Durchaus Erfolge, trotz weiterhin schwieriger Lage – so kann man knapp die Jahresbilanz der Bezirksstelle Gladbeck des Jobcenters im Kreis Recklinghausen zusammenfassen. Leiter Dietmar Aspöck stellte dem Sozialausschuss die wichtigsten Eckpunkte der geleisteten Arbeit der insgesamt 104 Mitarbeiter am Standort Wilhelmstraße vor.

In Gladbeck ist im Vergleich zum Vorjahr die Anzahl der 2014 betreuten hilfsbedürftigen 10 477 Personen leicht angestiegen (plus 0,7 Prozent); davon wurden 7342 Klienten (ab einem Alter von 15 Jahren) als arbeitsfähig eingestuft. Alle Jobcenter-Kunden beziehen Sozialleistungen zur Sicherung des Lebensunterhaltes (wie Arbeitslosenhilfe, Sozialgelder, Unterkunftsgelder), die im Vorjahr auf insgesamt rund 60 Millionen Euro leicht anstiegen (plus 4  Prozent) sind, wovon die Stadt Gladbeck rund 24 Millionen Euro zu tragen hatte.

Ziel des Jobcenters ist es, dem schwierigen Klientel der Langzeitarbeitslosen, die oft bereits mehr als zwei Jahre einen Arbeitsplatz suchen, eine Beschäftigung zu vermitteln. Dazu werden unterstützende Fördermaßnahmen angeboten (z.B. Qualifizierung), die über das Eingliederungsbudget finanziert werden, das im Vorjahr um 600 000 Euro auf 3,68 Millionen Euro aufgestockt wurde. Entsprechend gesteckte Ziele (Vereinbarungen zwischen Bund, Land, Kreis) sollten für das Jahr 2014 erreicht werden. Zum Beispiel, dass sich die Zahl der Langzeitarbeitslosen nur moderat um maximal 0,3 Prozent erhöht. Dieses Ziel wurde sowohl im Kreis, bei einem Anstieg von 2,6 Prozent, wie auch in Gladbeck (bei noch leicht schlechteren Zahlen) nicht erreicht. Ganz anders sah es bei der Integrationsquote insgesamt aus, die im Vergleich zum Vorjahr um mindestens ein Prozent (1 030 Integrationen) verbessert werden sollte und kreisweit letztlich bei erfreulichen 14 Prozent lag, die Gladbeck nicht ganz erreichte.

Angebot für alle Schulabgänger

So konnte beispielsweise allen vom Jobcenter betreuten 391 Schulabgängern in 2014 Angebote unterbreitet werden, darunter 137 Ausbildungsplätze. Die Zahl der Jobvermittlung für Jugendliche soll in 2015 insgesamt verbessert werden. Erfolgreich waren auch die Vermittlungsbemühungen des Arbeitgeberservices (AGS) des Jobcenters, der in intensiver Zusammenarbeit mit der Wirtschaftsförderung der Stadt bemüht ist, Kontakte zu Arbeitgebern zu knüpfen und so bedarfsgerecht Klienten zu vermitteln. Bei den insgesamt angepeilten Integrationszielen sollte der AGS mit einem Anteil von 10 Prozent beitragen, der bei erreichten 15 Prozent überschritten wurde. Auch dieser erfolgreiche Vermittlungsweg soll in 2015 ausgebaut werden.

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2015-01-21 12:44
Gladbeck