Jetzt Vorschlag Goetheplatz
23.09.2011 | 19:02 Uhr 2011-09-23T19:02:46+0200Gladbeck. „Der Goetheplatz ist ein guter Standort“, reagiert Bürgermeister Ulrich Roland auf diesen Standort-Vorschlag der CDU für eine Baumpflanzung zur Deutschen Einheit.
Die harsche Kritik Enxings an dem von Roland vorgeschlagenen Standort in Rentfort-Nord sei allerdings aus Sicht der Stadt überhaupt nicht nachvollziehbar, heißt es in einer Stellungnahme zum WAZ-Bericht. „Der Standort an der Schwechater Straße ist bewusst ausgesucht worden, da er in unmittelbarer Nachbarschaft zu Enfield- und Marcq-en-Baroeul-Straße, Wodzislaw- und Partnerschaftsweg daran erinnert, dass die Deutsche Einheit nur in einem friedlichen Europa verwirklicht werden konnte.“ Gleichzeitig liege der Standort in unmittelbarer Nähe zur Berliner Straße, mit deren Benennung Gladbeck an die Teilung Deutschlands erinnert hat.
Verwundert sei man im Rathaus, dass sich die Gladbecker CDU zum zweiten Mal innerhalb kürzester Zeit von früheren eigenen Positionen entfernt habe: „Der erste Baum der Deutschen Einheit wurde etwa einen Kilometer vom Rathaus entfernt gepflanzt. Damals wurde das Rathausumfeld von der CDU offenkundig als ein Bereich akzeptiert, in dem auf parteipolitische Symbole verzichtet wird. Nun soll direkt im Rathausumfeld ein Baum mit dem Hinweis auf die CDU als Spender gepflanzt werden.“
Ähnlich sei das Verhalten der CDU in Bezug auf das Hackenberg-Foto im Rathaus, das vor über zehn Jahren vom damaligen (CDU-)Bürgermeister initiiert, zehn Jahre später von einem Mitglied der CDU-Fraktion mit Wissen und Billigung der Fraktion rechtswidrig entfernt wurde.
Vor diesem Hintergrund appelliert der Bürgermeister an die CDU, zu den früher auch von ihr akzeptierten Regeln der politischen Kultur und des Miteinanders zurückzukehren. Fragen der Stadtgeschichte und der Deutschen Einheit sollten nicht länger zur parteipolitischen Profilierung missbraucht werden. Unbestritten seien die Verdienste Kohls und Genschers um die Deutsche Einheit, aber ohne die Ostpolitik Brandts und Schmidts klare Haltung wäre es nie zur Ost-West-Versöhnung gekommen, so Roland.
13:08
Tolle Idee - aber was für eine Chance soll ein Baum haben, der jetzt gepflanzt wird?
Pflanzzeit ist ab November!
19:50
geenaauu
vor der FDP ,
der SPD
der Soziale Liste ;
ist doch fast Internationaler Standort !