Interner Plan für das Betriebsgelände

Im engen Kontakt mit der Gefahrenabwehr im Kreis Recklinghausen stehe die Werkfeuerwehr von Ineos Phenol an der Dechenstraße, so deren Leiter Holger Kaiser. Er ist auch Mitglied der Kreiseinsatzleitung. 15 haupt- und 34 nebenberufliche Kräfte gehören der Ineos-Werkfeuerwehr in Zweckel an. Holger Kaiser: „Wir organisieren hier den internen Notfallplan.“ Dieser greift, wenn auf dem Werksgelände brenzlige Situationen auftreten.

Übrigens: Das Unternehmen ist Standort einer Sirenenanlage. Klaus Krause von der Gefahrenabwehr des Kreises Recklinghausen: „Die Stadt Gladbeck ist dabei, ein umfassendes Sirenennetz aufzubauen.“ Denn, so der Experte: „Die Bevölkerung per Radio zu warnen, ist schwierig.“ Durch weithin hörbare Sirenen seien die Bürger eher zu erreichen.

Bei Ineos Phenol werden unter anderem Stoffe wie Cumol, Phenol und Aceton verarbeitet, von denen Gefahren ausgehen können. Deswegen erhält das Thema Sicherheit ein spezielles Augenmerk. Der Werkfeuer-Chef sagt: „Das Besondere bei uns ist das Acht-Barrieren-Prinzip.“ Dieses System reicht von der richtigen Auslegung der Behälter bis hin zu Maßnahmen. Holger Kaiser: „Wir haben hier eine exzellente Sicherheitspolitik, auch in Abstimmung mit dem Kreis Recklinghausen.“