Das aktuelle Wetter Gladbeck 12°C
Ausbau A 52

Initiativen gegen die A 52 vernetzen sich

27.07.2010 | 17:18 Uhr
Initiativen gegen die A 52 vernetzen sich
Gegenstand der Kritik: Die Bundesstraße 224, die zur A 52 ausgebaut werden soll. Einige Bürgerinitiativen lehnen jeglichen Ausbau ab. Foto: Franz Meinert

Gladbeck. Nach einem Treffen der „Stoppt die A 52“-Initiativen aus Bottrop, Gladbeck und Essen wurde eine stärkere Vernetzung beschlossen. Künftig wollen die Autobahn-Gegner städteübergreifende Aktionen organisieren.

„Da sich in den Städten immer mehr Autobahngegner in Initiativen organisieren, haben wir von der Bottroper IG uns nun mit fünf weiteren Gruppen zusammengeschlossen. Wir planen zukünftig einen regen Austausch und städteübergreifende Aktionen“, kündigt die Bottroper IG-Sprecherin Anita Porwol an, die an dem Treffen teil genommen hatte.

„Noch nicht in trockenen Tüchern“

Interessant auch für Gladbecker: Anders als Bottroper Befürworter des Ausbaus den Menschen vermitteln wollten, sei die A 52 zwischen A 42 und A 2 noch keineswegs in trockenen Tüchern, sagte Anita Porwol.

Die Bottroper A-52-Gegner, bei denen auch einige Mitglieder der Grünen aktiv sind, setzen nach der Landtagswahl auf bessere Drähte zur Düsseldorfer Politik. Denn mit dem grünen Parlamentarischen Staatssekretär im Landes-Verkehrsministerium, Horst Becker, hoffen sie auf eine kritischere Betrachtung der Ausbaupläne. Horst Becker war zuvor verkehrspolitischer Sprecher der Landtagsfraktion der Grünen. Er hatte im Vorjahr den A 52-Ausbau als ein Dinosaurier-Projekt und einen Sündenfall der Luft- und Lärmbelastung bezeichnet.

Becker sah damals auch deutlichen Klärungsbedarf für die Rechtmäßigkeit des isolierten Bottroper Weges. Die praktizierte Abschnittsbildung (die auch von Gladbeck kritisiert wird), sei nur zulässig, wenn das Ausbaustück einen eigenen Verkehrswert habe, so Becker.

Kritisiert hatte Becker auch, dass der A 52-Ausbau dem Land und den Regionalräten entzogen worden sei. Fraglich ist aber, was er jetzt überhaupt noch zurückholen kann an sein Düsseldorfer Ministerium.

Die Bottroper A-52-Gegner, bei denen auch einige Mitglieder der Grünen aktiv sind, setzen nach der Landtagswahl auf bessere Drähte zur Düsseldorfer Politik. Denn mit dem grünen Parlamentarischen Staatssekretär im Landes-Verkehrsministerium, Horst Becker, hoffen sie auf eine kritischere Betrachtung der Ausbaupläne. Horst Becker war zuvor verkehrspolitischer Sprecher der Landtagsfraktion der Grünen. Er hatte im Vorjahr den A 52-Ausbau als ein Dinosaurier-Projekt und einen Sündenfall der Luft- und Lärmbelastung bezeichnet.

Becker sah damals auch deutlichen Klärungsbedarf für die Rechtmäßigkeit des isolierten Bottroper Weges. Die praktizierte Abschnittsbildung (die auch von Gladbeck kritisiert wird), sei nur zulässig, wenn das Ausbaustück einen eigenen Verkehrswert habe, so Becker.

Kritisiert hatte Becker auch, dass der A 52-Ausbau dem Land und den Regionalräten entzogen worden sei. Fraglich ist aber, was er jetzt überhaupt noch zurückholen kann an sein Düsseldorfer Ministerium.

DerWesten

Facebook
 
Kommentare
11.08.2010
15:49
Initiativen gegen die A 52 vernetzen sich
von MichaelH | #15

Liebe Freunde der WAZ-Redaktion Gladbeck,

das obige Foto von Franz Meinert zeigt eindeutig die Autobahn A 2 im Bereich Gladbeck.

Von daher ist der Foto-Text Gegenstand der Kritik: Die Bundesstraße 224, die zur A 52 ausgebaut werden soll schon ein wenig irreführend ...

31.07.2010
00:24
Initiativen gegen die A 52 vernetzen sich
von Einseitige Betrachtung aus Eigennutz? | #14

#9
Hallo Sozioalist,
Sie wollen wohl nur das lesen, was Sie lesen wollen.
In den Studien ist zwar auch von Schadstoffbelastungen in Städten die Rede, aber mit Abstand als größte gesundheitliche Belastung geht daraus hervor, dass die Nähe zu Hauptverkehrsstraße ein mehr als eindeutige Sprache spricht. Beeindruckend ist auch daran, dass in den Studien berücksichtigt wurde, ob die Eltern im Haushalt rauchen oder nicht. Volkswirtschaft hat bei Ihnen wohl nichts mit der Alllgemeinheit zu tun???
Hier ist noch ein Bericht dazu, was der Verkehr an Kosten produziert: http://www.upi-institut.de/upi21.htm
Das soll nich bedeuten, dass der Verkehr abzuschaffen ist, aber es kann icht sein, dass Projekte wie Stuttgart21 für mehrere Mrd. Euro, Tunnelprojekte, komfortable Ortsumgehungen in Nord-, Ost- und Süddeutschland kein finanzielles Problem sind und da wo die Menschen am dichtesten wohnen, die Transittrassen mitten durch die Wohngebiete gezimmert werden. Wenn das sich nach Ihrer Ansicht volkswirtschaftlich rechnet, dann sorry wenn ich das so sage, haben Sie keine Vorstellung davon, was Volkswirtschaft wirklich ist. Ich glaube, da verwechseln Sie etwas mit Betriebswirtschaft, da wären Ihre Rückschlüsse angebrachter. Aber bitte, hauen Sie nicht Äpfel und Eier in einen Topf und sagen dann, dass es Birnen sind ;-)
Vielleicht hat es bei Ihnen nicht viel Sinn darüber zu fachsimpeln.

30.07.2010
22:40
Initiativen gegen die A 52 vernetzen sich
von Mitdiskutierer | #13

#9Sozialist,
ich kann Ihnen nur zu Ihrem Kommentar mein Beileid aussprechen. Tiefer kann ein Mensch offensichtlich wirklich nicht mehr sinken. Müssen Sie mit Ihrem Leben unzufrieden sein.
Irgendwie interpretieren Sie das Wort Sozialist auf eine subjektreduzierte Variante, die widersürchlicher gar nicht sein könnte.
Das Sie die LINKS überflogen haben, aber nicht wirklich verstanden haben, belegen Ihre dünnhäutigen Kommentare. Vielleicht sollten Sie dann weiter Hauptkunde des Springer Verlages sein, da reicht das Zitieren der fetten Schriften zum Mitreden am Stammtisch aus. BILD lesen, hat aber nichts mit BILDung zu tun. Überfliegen Sie mal weiter im Tiefflug auf tiefsten Niveau und erzählen mehr von Ihrem Zuhause.

29.07.2010
08:25
Initiativen gegen die A 52 vernetzen sich
von Sozialist | #12

Lieber jaja:
Habe mir Ihre Links angesehen:
Es ist doch allgemein bekannt, dass das Krebsrisiko und die Lungenbelastung in Städten höher sind als auf dem Land. Schliesslich sind die Erhebungen ja auch aus den 80er und 90er Jahren.
Tatsächlich starben in NRW letztes Jahr 15 Kinder, und über 7.000 wurden verletzt im Strassenverkehr, zum Teil mit lebenslangen Behinderungen.
Vergleichen Sie die Zahlen mit Leukämiefällen bei Kindern. Vermutlich sind Sie selbst betroffen und daher aufgebracht. Dafür habe ich Verständnis.

29.07.2010
08:05
Initiativen gegen die A 52 vernetzen sich
von Sozialist | #11

Lieber #4 jaja:
Als Sozialist sehe ich mich als Freund der Gemeinschaft.
Wie ich schon schrieb, hat jeder das Recht zu protestieren - gegen Projekte, die der Gemeinschaft dienen.
Ich bin mir nicht ganz sicher, ob Ihr Beitrag hier der Gemeinschaft dient, daher protestiere ich hier nicht.
Wünsche einen schönen Tag.

29.07.2010
02:59
Initiativen gegen die A 52 vernetzen sich
von Weltverbesserer | #10

#5Gegen weltfremde Weltverbesserer,
lasst euch Weltverschlechterer, doch mal was neues einfallen,
immer die gleichen Schlagwort reduzierten Sätze, die wohl beeindrucken sollen, gähn.
Strom aus der Steckdose,
Höhlenmensch,
Urlaub ohne Flugzeug,
ja, ja echt beeindruckend, gähn, noch was? oder
war das wie immer schon das ganze Pulver, was Du verschossen hast.
Wie Deine fortschrittliche Welt in wenigen Jahren aussehen wird, kann sich jeder Kirps im Kindergarten ausmalen, das ist wirklich keine Kunst.
Wie eine Welt von Übermorgen aussehen wird für andere Nachkommen, dass ist wirklich eine der großen Herausforderungen, aber für Dich zu kompliziert, deshalb bleib mal bei Deiner reduzierten Sichtweise, das der Strom, die Wohnung der Urlaub nur mit den bisher bekannten Mitteln zu bestreiten ist. Mein Strom kauf ich übrigens zu 100% aus der Natur, wenn auch nur theoretisch als Paket, aber so finanziere ich wenigstens kein staatlich subventuniertes Atom- oder Kohlekraftwerk. Siehste geht doch auch anders.
Bin mal gespannt, ob jetzt noch irgend ein abgedroschener, angestaubter mit spinnweben versetzter Spruch kommt. Viele können es ja nicht sein. Schon gar keine, die nicht seit 30 Jahren bekannt sind.
Unterhalt Dich doch am besten mit Deiner Steckdose, vielleicht hört sie Dir ja aufmerksamer zu. Kleiner Tipp, geh nicht zu nah ran ;-)

Lieber ein Weltverbesserer, als ein Weltverschlechterer mit versmogter Sicht.

Lesen kannste scheinbar auch nicht, sonst hättest Du Dir wenigstens einen der LINKS zur Brust genommen und würdest nicht so flach rüber kommen.

28.07.2010
23:16
Initiativen gegen die A 52 vernetzen sich
von herby49 | #9

#5 von Gegen weltfremde Weltverbesserer
Ich gehe einfach mal davon aus, dass Sie weder neben einer Autobahn oder einem Kraftwerk wohnen.
Oder irre ich mich?

28.07.2010
23:07
Initiativen gegen die A 52 vernetzen sich
von Gegen weltfremde Weltverbesserer | #8

#4 von ja ja, das Oel vernebelt manch Gedanke

Wenn es viel mehr solcher Weltverbesserer wie Dich gäbe, würden wir heute noch in Höhlen leben und in Fellen durch die Landschaft wandern.
Fortschritt gäbe es dann nicht.
Übrigens, woher kommt denn Dein Strom, mit dessen Hilfe Du Dich hier im Internet zum Retter der Natur und der Menschheit aufspielst?

Und natürlich fährst Du auch kein Auto, fliegst nie in Urlaub, produzierst keinen Müll, kaufst nichts das aus Plastik besteht und spendest vermutlich auch noch Dein gesamtes Gehalt an Hilfsorganisationen.

Sollten obige Punkte nicht auf Dich zutreffen, dann halt Dich gefälligst zurück. Denn dann bist Du nur ein Heuchler und Wichtigtuer!

28.07.2010
22:36
Initiativen gegen die A 52 vernetzen sich
von ja ja, das Oel vernebelt manch Gedanke | #7

#1
Dein Name Sozialist kann ja wohl nur als nicht ernst gemeint verstanden werden. Wenn Dein Name Programm wäre, dann wüstest Du, dass die gesamte Planung der A 52 auf Lügen basiert, wo floskelhaft von Verbesserung gesprochen wird. Wer aber mal alle offiziellen Zahlen, von den weit hergeholten Prognosen zusammen zählt, dann geht die Rechnung schon jetzt nicht auf. Soll bedeuten, der Stau wird hier ins Ruhrgebiet herein geholt werden, so dass nachher nichts mehr gehen wird. Zu Deinem, scheinbar nicht ernst zu nehmenden Namen Sozialist, folgende soziale Frage: Wie sozial ist es denn Deiner Meinung nach, eine Transit-Autobahn durch ein dicht besiedeltes Gebiet zu führen, wo mindestens 1 Millionen Menschen gesundheitlich und nachweislich geschädigt werden? Vielleicht hast Du ja die soziale These; bei denen im Ruhrgebiet ist das doch egal, die sind Dreck gewohnt. Vielleicht erwartest Du auch von diesen Menschen ihren lebenslangen Solidarbeitrag, damit andere, die für eine gewisse Zeit ihres Arbeitslebens, `ne halbe Stunde schneller von A nach B fahren können. Vielleicht erwartest Du aber auch von diesen Menschen, dass sie ja umziehen können, wo die Luft besser ist, aber von der Wohngegend unbezahlbar ist.
Es sind so viele Dinge, die Du zwischen A und B nie verstehen wirst. Für Dich sind A und B wahrscheinlich nur 2 Buchstaben zwischen denen nichts mehr liegt. Na dann wundert mich nichts mehr.
Es hat auch nichts mit Ökospinnerei oder Klimawandel und so`n grünes Zeug zu tun. Es sind einfach knallharte Fakten, die die schädliche Wirkung einer Autobahntrasse aufzeigen.
Hier nur ein klitzekleiner Auszug von repräsentativen Gutachten:
http://www.upi-institut.de/upi43.htm
http://www.upi-institut.de/upi44.htm
Wenn Du diese Studie wirklich aufmerksam lesen würdest, wird Deine Meinung unter Einbezug der volkswirtschaftlichen Folgekosten eine andere sein.
Ich gaube aber nicht, dass Du sie lesen wirst und lieber weiter Deinen kurzgedachten Standpunkt vertreten wirst.

Hier noch ein Film für Dich, warum im Autoverkehr immer der Heilsbringer gesehen wird. Öl hat Gold als Weltwärung seit den 80er Jahren abgelöst. Der Dollar als Weltwärung ist auch nur durch Öl am Leben gehalten worden. Ich kann Dir diesen Film nur empfehlen, da dort die Initiatoren von Wirtschaftskrisen selbst zu Wort kommen und in ungewöhnlicher Offenheit von einer Finanzwelt sprechen, die unsere gute einzigartige Erde in ein Chaos ungeahnten Ausmaßes stürzen wird. Der Bau von Autobahnen gehört definitiv mit zu dieser traurigen Wahrheit.
http://vids.myspace.com/index.cfm?fuseaction=vids.individual&videoid=43557232 (leider nur als Trailer, aber als Film sehr empfehlenswert zum Augen öffnen)
Viel Stoff auf einmal, ich weiss, hilft aber ungemein, die Welt anders zu betrachten, als nach mir die Sintflut. Wer hier sagt, ist mir doch egal, darf auch nicht erwarten, dass die Allgemeinheit sich für seine Belange interessiert.
und zu #3 Du kannst für die ganzen Lungenkranken und Toten spenden, die durch die Abgase der Autobahn die Volkswirtschaft und damit den Ölpreis belasten werden.
zu#2
ach ja, wenn dem so wäre, warum können wir uns mit Hilfe des Internets austauschen???

Ich bin übrigens kein Grüner oder Ökospinner in Strickwollpulli, kein Betroffener, kein Politiker und sonstiges. Ich bin einfach nur ein nachhaltig denkender MENSCH, der Kinder hat.

28.07.2010
22:14
Initiativen gegen die A 52 vernetzen sich
von M. Att | #6

Ich spende sogar 500€ für den Autobahnbau wenn die endlich anfangen ....

Trackbacks

Die Trackback URL zu diesem Artikel ist: http://www.derwesten.de/services/trackbacks/article/3293511/create

Aktuelle Fotos und Videos
Wittringer Sommer
Bildgalerie
Sonnige Pfingsten
Nacht der offenen Kirchen
Bildgalerie
Kirchen
Über 500 Sportler beim Borsig-Meeting
Bildgalerie
Leichtathleten
Rund um den Job
Bildgalerie
Berufsinfobörse
Aus dem Ressort
Stadtteileltern können starten
Brauck
Jetzt kann es losgehen: Sechs Stadtteilmütter und ein -vater haben ihre theoretische Schulung hinter sich und nehmen jetzt die praktische Arbeit in Brauck auf – als Kümmerer, Vermittler, Ansprechpartner.
Knebel kommt noch einmal
Pralles Kulturprogramm...
Theater, Kabarett, Operette, Konzert . . . Das Kulturprogramm in der Mathias-Jakobs-Stadthalle ist auch in der Saison 2012/ 2013 wieder so bunt gemischt und breit aufgestellt wie die Interessen der Gladbecker. Stars von Bühne, Film und Fernsehen geben sich wieder ein Stelldichein in Gladbeck, die...
Text