Ingo Hautmann verstorben
04.09.2009 | 13:19 Uhr 2009-09-04T13:19:00+0200SPD-Ratsherr Ingo Hautmann ist verstorben. Der 1948 geborene Sozialdemokrat war seit 2004 Mitglied des Rates; bei der jüngsten Kommunalwahl war der Sozialdemokrat im Wahlbezirk 4 erneut in das Gladbecker Stadtparlament gewählt worden.
„Ich habe Ingo Hautmann als einen sehr engagierten Ratsherrn kennen und schätzen gelernt, der in seinem Wahlkreis stets ein offenes Ohr für die Bürgerinnen und Bürger hatte”, formulierte Bürgermeister Ulrich Roland am Freitag in einer offiziellen Mitteilung.
Ingo Hautmann habe sich vor allem in sozialen Angelegenheiten und im Bereich Jugend aktiv in die Arbeit des Rates eingebracht. Darüber hinaus war Ingo Hautmann Mitglied des Kulturausschusses, des Umwelt- und Werksausschusses, stellvertretendes Mitglied im Haupt- und Finanzausschuss sowie im Wahlprüfungsausschuss.
„Zwar wussten wir, dass Ingo Hautmann schwer erkrankt war, hatten aber doch die Hoffnung, dass er seine Krankheit besiegen und wieder in den Rat zurückkehren würde”, so Ulrich Roland.
Auch der SPD-Ortsverein Mitte stellt Hautmanns Engagement heraus
Seiner Betroffenheit gab am Freitag auch der Vorsitzende des SPD-Ortsvereins Mitte, Jürgen Linau-Seifer, im Gespräch mit der WAZ Ausdruck. Ingo Hautmann zählte zu den langjährigen Vorstandsmitgliedern des SPD-Ortsvereins Mitte. Auch Jürgen Linau-Seifer hob die verlässliche und engagierte politische Arbeit des Gladbeckers hervor, der sich vor allem auch immer wieder für die Integration kraftvoll eingesetzt habe.
Vorm Walde rückt nun ins Stadtparlament nach
Nach dem Tode von Ratsmitglied Ingo Hautmann wird der langjährige SPD-Ratsherr Wendel vorm Walde über die SPD-Liste in den Rat der Stadt nachrücken; Wendel vorm Walde war bei der jüngsten Kommunalwahl in seinem Wahlkreis (Bezirk 1; Mitte) als Direktkandidat knapp gescheitert. Er unterlag mit 571 zu 583 Stimmen dem CDU-Gegenkandidaten Hans-Joachim Kalb, der als einziger CDU-Direktkandidat in den Stadtrat einzog.
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Mein herzliches Beileid der Familie und den Angehörigen.