Immobilie soll vor Verkauf stehen

Im September war der bereits dritte anberaumte Zwangsversteigerungstermin für das Möbelhausareal mit einem Verkehrswert von 990 000 Euro abgesagt worden. Kurz darauf vermeldete die Wirtschaftsförderung der Stadt, dass die parallel mit Investoren geführten Gespräche offenbar zu einem erfolgreichen Abschluss kommen.

Das Gelände, das aus dem 11 000 Quadratmeter großen Möbelhaus-Grundstück und dem gegenüberliegenden, 17 000 Quadratmeter großen Parkplatz- und Wiesengrundstück besteht, stehe kurz vor dem Verkauf. Gespräche über eine Entwicklung des Areals hätten bereits stattgefunden, so die Stadt. Komme es zur Vertragsunterschrift, habe der Investor angedacht, auf dem Möbelhaus-Gelände öffentlich geförderte, barrierefreie Mietwohnungen für Senioren und Demenzwohngruppen, eine Einrichtung für Tages- und Kurzzeitpflege und ambulante Pflege zu errichten. Auf dem Parkplatz und der Wiese seien Mehrfamilienhäuser mit öffentlich geförderten Mietwohnungen (für Familien mit Kindern) und öffentlich geförderte Miet-Reihenhäuser geplant. Auch der Parkplatzbedarf der Moscheegemeinde solle berücksichtigt werden, Einzelhandelsnutzung (z.B. Supermarkt) sei nicht vorgesehen. – Gut drei Monate sind vergangen, ein Vertragsabschluss wurde noch nicht vermeldet.