IHK erwartet Wachstum im Emscher-Lippe-Raum

Prof. Dr. Bodo Risch, re. und  Peter Schnepper, stellv. Vors. der IHK Westfalen Nord. WAZ
Prof. Dr. Bodo Risch, re. und Peter Schnepper, stellv. Vors. der IHK Westfalen Nord. WAZ
Foto: WAZ
Was wir bereits wissen
Das wird sich auch einer weiteren Zunahme der Beschäftigung in der Region zeigen, ist der stellv. Geschäftsführer Dr. Bodo Risch sicher.

Gladbeck..  „Das Beschäftigungswachstum geht weiter.“ Das schließt die Industrie- und Handelskammer (IHK) Nord Westfalen aus aktuellen Wirtschaftsdaten und -prognosen. Das schlage sich auch in einer weiteren Zunahme der Beschäftigung in der Emscher-Lippe-Region nieder, ist sich der stellv. IHK-Hauptgeschäftsführer Prof. Dr. Bodo Risch sicher.

„Die Konjunkturaussichten sind besser als zur Jahreswende erwartet, die Euroabwertung, die niedrigen Zinsen und der immer noch günstige Ölpreis wirken wie ein Sonderkonjunkturprogramm“, so Risch. Er stützt seine Einschätzung auf die aktuelle Beschäftigungsprognose des Forschungsinstituts der Bundesagentur für Arbeit (IAB). Danach entstehen in Nord-Westfalen noch in diesem Jahr rund 15.000 neue Beschäftigungsverhältnisse.

Die aktuell prognostizierten Zuwachsraten für den Arbeitsagenturbezirk Recklinghausen liegen bei 1,7 Prozent und damit noch über dem Landesschnitt von 1,6 Prozent. „Um das Wachstum realisieren zu können, brauchen wir Zuwanderung von Fachkräften – aus anderen Regionen wie aus dem Ausland“, betont Risch. Gleichzeitig müsse die stille Reserve des Arbeitsmarktes stärker genutzt werden. Vor allem die Erwerbstätigkeit von Frauen könne durch bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf gesteigert werden.