Herz Jesu feiert rund um die Kirche

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Was wir bereits wissen
Viel Spaß hatten die Besucher des dreitägigen Gemeindefestes in Herz Jesu am Kardinal-Hengsbach-Platz 3. Es gab viele Spiel- und Spaßmöglichkten sowie Infos zur Jugend- und Pfadfinderarbeit.

Gladbeck..  Was einst als ein Pilotversuch der damaligen Ordensschwester Valeria startete, ist heute längst ein Magnet, sowohl für alle Gemeindemitglieder der Herz-Jesu Kirche als auch für die Zweckeler geworden. Das beliebte Gemeindefest rund um das im Stil des bergischen Barocks gebauten Gotteshauses, mit den zwei imposanten Türmen vor Kopf, hat bereits seit 1975 Tradition. Zum 40. Geburtstag wurde es nun in diesem Jahr ganz besonders in Szene gesetzt.

Nicht nur die Begegnung mit den 100 einsatzfreudigen ehrenamtlichen Helfern, der jüngste erst 14, der älteste 82 Jahre alt, oder der Anblick von über 20 prächtigen Torten- und reich verzierten Kuchensorten am Stand ließen die Herzen der zahlreichen Besucher gleich höher schlagen. Auch das Mitmachen bei der Tombola oder das Eintauchen in das bunte Spiel- und Erlebnisprogramm, machten das Fest zum reinsten Vergnügen. Im Außenbereich des Kindergartens und rund um Pastors Garten konnten die Besucher ebenfalls in die Jugendarbeit der Katholischen jungen Gemeinde (KjG) und der Pfadfinder hineinschnuppern sowie einen Einblick in die Projekte der Gemeinde Einblicke gewinnen.

So machten sich direkt nach dem Gottesdienst Familien mit Kindern auf ins große Spiel-Abenteuer. Zusammen mit den drei Freunden Franz von Hahn, Johnny Mauser und dem dicken Waldemar – die drei Helden des deutschen Buchautors Helme Heine – entdeckten Groß und Klein die Vielfalt der Geschicklichkeits- und Kreativangebote.

Für jede Aktion erhalten die Kinder einen Stempel

Ob Freundschaftsbänder flechten aus Bügelperlen, buntem Garn und Wolle, ob mit Pfeil und Bogen auf aufgemalte Kirschen, hinter eine Scheibe geklebt, zielen und schießen oder sich beim Schminken in eine Hexe, einen Schmetterling oder eine Fee verwandeln – die Auswahl ließ keine Wünsche offen. Das Besondere: Für jede Aktion bekam ein Kind einen Stempel auf die am Eingang erhaltene Karte. Wer alle Stempel beisammen hatte, wurde am Ende mit einer Kleinigkeit belohnt.

Ganz am Rande des Geschehens, von einem Zaun abgetrennt, liegt die Fläche, auf der das alte Kaplan-Poethe-Haus abgerissen wurde. „Hier entsteht bald ein besonderes Kombinationsgebäude. Unten gibt es dann Säle für die Gemeindemitglieder, oben errichtet der Caritasverband eine Wohngruppe für Menschen mit psychischer Behinderung“, erzählt Peter Rademacher, Vorsitzender des Gemeinderates. Im Juni soll der erste Spatenstich für das neu beschlossene und feinabgestimmte Projekt erfolgen. Eineinhalb Jahre wird das Bauvorhaben dauern, das direkt neben dem Jugendheim „Karl-Leisner-Haus“ entsteht.