Hegering demonstriert in Recklinghausen

Keine Nachwuchssorgen hat der Hegering, so der erste Vorsitzende Hubertus Weidener (50). Besonders die gewachsene Zahl der Jungjäger ist beeindruckend.

Wie sieht es mitgliedermäßig aus?

Aktuell sind 152 Jäger bei uns Mitglied. Sehr erfreulich ist, dass wir in den letzten vier Jahren einen deutlichen Zuwachs an jungen Jägern verzeichnen. Das passt sehr gut, dadurch konnten wir den Mitgliederschwund auffangen. Allerdings sind weiterhin die männlichen Jagdscheininhaber in der Mehrzahl. Immerhin sind auch fünf junge Damen hinzugekommen.

Der Nachwuchs macht Freude?

Zurzeit haben wir einen ganz jungen Jäger. Der Junge machte mit 16 Jahren seinen Jagdschein. Leider ist sein Großvater, der Jäger war und ihn betreute, verstorben. Da der junge Mann bis zum 18. Lebensjahr nur in Begleitung eines erwachsenen Jägers jagen darf, kümmere ich mich jetzt um ihn. So muss er keine jagdliche Pause machen. Wir beide nutzen gerade die Vollmondperiode und gehen gemeinsam auf Fuchsjagd.

Was macht der Hegering?

Großes Thema ist das jagdliche Schießen; als Organisation nehmen wir an Wettbewerben teil. Vier Taubenjagden finden jährlich im Stadtgebiet statt, um die Überpopulation in den Griff zu bekommen. Am 11. Februar wird’s politisch, dann geht’s nach Recklinghausen zur Kundgebung gegen das neue Jagdrecht. Wir wollen keine Reglementierung der Jagdhundausbildung, kein Verbot der Baujagd und sind dagegen, dass gewisse Tierarten zum Abschuss freigegeben werden. Dann gibt es beispielsweise bald kein Sikawild mehr im Arnsberger Wald.

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