Heege-Trasse - nicht nur Vorteile für Gladbeck

Die Heege-Umgehung böte tatsächlich eine fantastische Möglichkeit für Gladbeck: Würde sie verwirklicht, könnte man die B 224 auf Gladbecker Kerngebiet zur Stadtstraße zurückstufen. Die Teilung der Stadt durch die B-224-Trasse wäre beendet. Eine traumhafte Perspektive!

Doch die Heege-Umgehung bietet auch Nachteile - östlich des bestehenden Knotenpunktes bei Wittringen entstünde in Nähe der Grenze von Gladbeck und Gelsenkirchen größtenteils auf Gladbecker Gebiet ein weiterer Knotenpunkt von A 52 und A 2, der dem dortigen, jetzt noch bestehenden Natur-Freiraum rund um die Behmerstraße ein Ende setzen würde. Zudem dürfte die Zahl der Heege-Befürworter in östlichen Siedlungsbereichen Gladbecks (etwa an der Wielandstraße) eher übersichtlich sein, denn in ihrer Nähe würde die neue Trasse durch die Heege entstehen. Zudem müsste am Wittringer Knotenpunkt nach wie vor eine direkte Verbindung für den Verkehrsstrom aus Richtung Süden (Essen) in Richtung Westen (Oberhausen) gebaut werden.

Die letztgenannten, nicht so rosigen Aspekte der Heege-Umgehung werden von den Befürwortern dieser Lösung nicht immer angemessen thematisiert.