Gladbecker Karl-Heinz Ochlast ist plötzlich verstorben

Karl-Heinz Ochlast war auch Vorstandsmitglied im Bürgerforum Gladbeck, das gegen den Ausbau der B 224 zur A 52 kämpft.
Karl-Heinz Ochlast war auch Vorstandsmitglied im Bürgerforum Gladbeck, das gegen den Ausbau der B 224 zur A 52 kämpft.
Foto: WAZ FotoPool
Was wir bereits wissen
Der passionierte Naturfreund und Umweltschützer hinterlässt eine Lücke. Auch fürs Volksradfahren von Sparkasse und WAZ hat er sich engagiert.

Karl-Heinz Ochlast (69), Gladbecker Experte für Naturschutz- und Umweltfragen sowie Vorstandsmitglied im Bürgerforum Gladbeck, ist am Wochenende plötzlich verstorben.

Viele Gladbecker kannten den passionierten Fahrradfahrer und Hobbyfotografen, der oft mit dem Rad und der Kamera in der Stadt und Umgebung unterwegs war, und der sich in der hiesigen Fauna und Flora auskannte wie kein zweiter.

Er konnte jeden Vogel benennen, wusste, wo Silberreiher nisteten und die Nachtigall zu hören war, setzte sich leidenschaftlich für den Schutz der Umwelt ein. Ochlast war in Gladbeck das Gesicht des NUR (Naturschutzbund im Vest), zählte zu den Gründern des Bürgerforums A 52 im Jahr 2009 und gehörte zum Vorstand der Nachfolgeorganisation Bürgerforum Gladbeck. „Ein sehr verlässlicher Mensch“, sagt Mitstreiter Olaf Jung.

Zahlreiche Gladbecker Kinder kennen Karl-Heinz Ochlast vom gemeinsamen Nistkasten- oder Insektenhotelbau. Für Tausende Teilnehmer des Volksradfahrens von WAZ und Sparkasse hatte der Naturfreund in den vergangenen fünf Jahren die Radfahrroute ausgearbeitet und sie verantwortlich begleitet. Karl-Heinz Ochlast hinterlässt eine Lücke im Gladbecker Stadtleben.