Gladbecker Gesamtschüler schaffen Sprung in die Hauptrunde

Im Zeiss Planetarium in Bochum wurden die Preise verliehen.
Im Zeiss Planetarium in Bochum wurden die Preise verliehen.
Foto: Planetarium
Was wir bereits wissen
Drei Jugendliche aus der Ingeborg-Drewitz-Gesamtschule waren beim Fuel-Cell-Box-Wettbewerb erolgreich. Sie schafften den Sprung in die Hauptrunde.

Gladbeck..  Marie Christin Hälker, Kim Koschanowski und Florian Brückner aus dem Jahrgang EF der Ingeborg-Drewitz-Gesamtschule haben mit ihrer Arbeit zur Brennstoffzellentechnik beim diesjährigen 10. „Fuel-Cell-Box“-Wettbewerb der Energieagentur.NRW den 3. Platz in der Vorrunde erkämpft. Damit erreichten sie die Hauptrunde der besten 20 Teams.

Bereits zum siebten Mal erreichte damit bei einem „Fuel-Cell-Box“-Wettbewerb eine Schülergruppe der Ingeborg-Drewitz-Gesamtschule die Hauptrunde. Hier wird nun mit Hilfe der „Fuel Cell Box“ ein brennstoffzellenbetriebenes Modell für ein Marsmobil gebaut.

Insgesamt hatten sich 180 Teams an der ersten Phase des 10. NRW-Schülerwettbewerbs zur Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnik beteiligt. In diesem Schuljahr befasst sich der Wettbewerb mit der Speicherung erneuerbarer Energien durch Wasserstoff und der anschließenden Nutzung des Wasserstoffs als Treibstoff für eine Brennstoffzelle in einem unbemannten Raumschiff sowie Erkundungsfahrzeug. Ein Energieversorgungsmodul soll im Modellmaßstab hergestellt und bewegt werden, um eine Rohstofferkundungsmission zum Mars zum Erfolg zu führen. Mit Hilfe eines Baukastens, der „Fuel Cell Box“, muss ein entsprechendes System inklusive Wasserstoffinfrastruktur entwickelt werden.

Im Zeiss Planetarium in Bochum erhielten jetzt die besten 20 Gruppen – darunter die Ingeborg-Drewitz-Gesamtschule – einen Baukasten. Mit dieser „Fuel Cell Box“ sollen die Schüler bis zum 27. April eine Lösung für die Energieversorgung auf dem Weg zum Mars entwickeln. Den fünf besten Gruppen winken beim Endwettbewerb im Juni attraktive Preise.

Prof. Dr. Susanne Hüttemeister, Leiterin des Zeiss-Planetariums betonte. „Gerade für diese Generation ist es wichtig, Technikbegeisterung zu schüren und auszubauen.“

Peter Knitsch, Staatssekretär im NRW-Klimaschutzministerium in Düsseldorf, sagte anlässlich der Boxenübergabe und des Startschusses in die Entscheidungsphase: „Dieser mittlerweile zehnte Schülerwettbewerb rund um die Brennstoffzelle und Wasserstofftechnologie ist und bleibt eine wichtige Investition für die Zukunft des Klimaschutz- und Wirtschaftsstandortes NRW.“ Zudem seien diese innovativen Schüler der dringend benötigte Techniknachwuchs. „Nur durch eine zielgerichtete Förderung in den Natur- und Technikwissenschaften können wir die Wettbewerbs- und Innovationsfähigkeit unseres Landes sichern“, betonte der Staatssekretär.

Der Wettbewerb wird seit 2004 von der Energie Agentur NRW und der H-Tec Education GmbH veranstaltet und soll Schülern der Jahrgangsstufen 9 bis 11 die Zukunftstechnologien Wasserstoff und Brennstoffzelle näher bringen.