Gladbecker FDP wartet gespannt auf das neue Partei-Emblem

FDP-Parteichef Christian Lindner im November 2014 im Martin Luther Forum Ruhr.
FDP-Parteichef Christian Lindner im November 2014 im Martin Luther Forum Ruhr.
Foto: WAZ FotoPool
Was wir bereits wissen
Das Dreikönigstreffen der FDP wird in Gladbeck gespannt erwartet. Schließlich gibt’s ein neues Partei-Emblem. Ein historischer Farbenwechsel.

Gladbeck..  Selten wurde das traditionelle Dreikönigstreffen der FDP im fernen Stuttgart in Gladbeck mit so viel Aufmerksamkeit beobachtet - am Dienstag (6. Januar) soll in der baden-württembergischen Landeshauptstadt das neue FDP-Partei-Emblem erstmals enthüllt werden - Magenta ergänzt künftig die altbewährten Parteifarben Blau und Gelb.

Die Gladbeckerin Christine Dohmann, Fraktionschefin der Freien Demokraten im Kreistag Recklinghausen, sieht den Farbenwechsel als ein Zeichen des Neubeginns. Nach dem historischen Ausscheiden der FDP aus dem Bundestag im September 2013 setze die Partei nun auf den Neustart - und Dohmann ist optimistisch, dass das klappt.

„Christian Lindner ist der richtige Mann“

„Christian Lindner ist der richtige Mann an der Parteispitze, um die FDP bei der nächsten Wahl wieder in den Bundestag zurückzuführen“, sagt die Gladbecker Liberale, die auch an den viel beachteten Auftritt des jungen FDP-Parteichefs im Martin Luther Forum Ruhr an der Bülser Straße im vorigen November erinnert: „Christian Lindner macht seinen Job wirklich gut.“

Tack zu neuem Emblem, Lindner und DSL-Fraktion

Mit neuer Dynamik wollen auch die Gladbecker Liberalen ins Jahr 2015 gehen, wobei ihnen durchaus klar ist, dass Gladbeck und das nördliche Ruhrgebiet noch nie ein Stammland des Liberalismus in Deutschland waren, was sich auch bei der Kommunalwahl im Mai 2014 zeigte, als die FDP ein Ratsmandat einbüßte. Seitdem ist sie einzig noch mit Michael Tack im Kommunalparlament vertreten, der zusammen mit Pirat Thomas Weijers eine Fraktionsgemeinschaft unter dem Namen „Demokratische Soziale Liberale“ bildet.

FDP wirbt weiter für einen stadtverträglichen Tunnelausbau der A 52

Eine wirtschaftsfreundliche Kommunalpolitik, die gute Rahmenbedingungen für den Mittelstand schafft; eine solide Haushaltspolitik; ein klares Votum für einen stadtverträglichen Tunnelausbau der A 52 in Gladbeck - das sind einige liberale Kernpositionen auf Stadt- und Kreisebene. Mit einer dezidierten Pro-A-52-Argumentation ging die FDP auch schon in den „Wahlkampf“ vor dem Ratsbürgerentscheid im März 2012 - und mit dieser Positionierung will man nun auch die heiße Phase der A-52-Planfeststellung in diesem Frühjahr begleiten. Die A-52-Planunterlagen liegen bekanntlich ab Mittwoch, 7. Januar, im Neuen Rathaus aus.

„Auch ich habe das neue Partei-Emblem noch nicht gesehen“, sagte Christine Dohmann am Montag im WAZ-Gespräch. Sie selbst war übrigens schon in der liberalen Partei, als die Freien Demokraten noch wie folgt geschrieben wurden: F. D. P.