Gladbeck hat viele Häuser mit schmucken Fassaden zu bieten

Sehr edel, dieses Haus steht an der Heinrichstraße.
Sehr edel, dieses Haus steht an der Heinrichstraße.
Foto: FUNKE FotoServices
Gesichtslose Stadt? Keineswegs. Es gibt sie noch: die sehenswerten Häuser aus dem späten 19. und frühen 20. Jahrhundert.

Gladbeck..  Ja, mit dem Kaufhaus Daniel ist ja nun tatsächlich eine historische Innenstadt-Immobilie endgültig aus dem Stadtbild verschwunden. Doch so ganz „gesichtslos“ ist Gladbeck damit nicht geworden.

Denn es gibt sie noch - die schmucken Fassaden aus dem späten 19. und frühen 20. Jahrhundert. An vielen Punkten im Stadtgebiet sind solche architektonischen Schätze zu entdecken. An der Heinrichstraße zum Beispiel, wo gleich mehrere tolle Fassaden zu bewundern sind.

Oder an der Rentforter Straße in Nähe der Sandstraße, wo erst vor wenigen Monaten ein Mehrfamilienhaus neu gestrichen wurde.

Über 60 Prozent der Gladbecker Wohnbebauung wurden im Zweiten Weltkrieg bei den Luftangriffen der Alliierten zerstört; und nach dem Krieg kreiste viel zu oft die Abrissbirne.

Denken wir nur an die Südbebauung des Marktplatzes, die bis in die 70-er Jahre hinein den Platz harmonisch abschloss.

Um so erhaltenwerter und wichtiger sind sie die verbliebenen, steinernen Zeitzeugen der Gladbecker Stadtgeschichte.

Architektonische Stars

Dieser kleine Stadtspaziergang durch die Stadt soll die Fassadenfreude wecken - mit ein wenig Farbe werden alte Häuser nämlich ganz schnell zu architektonischen Stars in einer Stadt. Gerade in Gladbeck, das davon nicht (mehr) allzu viel zu bieten hat.