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Gladbeck hat sein Tafelsilber längst verkauft

12.09.2007 | 13:05 Uhr

Stadt: die Verschuldung pro Kopf ist niedrig Die Städte Düsseldorf und Dresden haben ihr kommunales Kapital, sei es Wohnungsbestand, Stadtwerke oder auch RWE-Aktien, verkauft und sind nun schuldenfrei. WAZ-Redakteur Detlev Kittler-Capredon fragte bei Sta

nach.

Ein Vorbild für Gladbeck?

Breßer-Barnebeck: Nein, eher nicht. Zum einen haben wir eine unterdurchschnittlich-niedrige Prokopf-Verschuldung von nur 1000 Euro. Alle vergleichbaren Städte haben 200 Euro mehr. Von Großstädten wie Oberhausen gar nicht zu sprechen.

Und zum anderen?

Breßer-Barnebeck: Wir haben gar nicht mehr viel an Tafelsilber, was wir verkaufen könnten. Das meiste ist weg.

Die GWG und die RWE-Aktien sind noch vorhanden.

Breßer-Barnebeck: Schon, aber die GWG will niemand verkaufen - aus sozialpolitischer Verantwortung - und die RWE-Aktien sind hochprofitabel. Das wäre unklug.

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