Gladbeck fordert 1800-Meter-Tunnel
18.12.2009 | 17:10 Uhr 2009-12-18T17:10:00+0100
Gladbeck. In den Streit um den Weiterbau der A 52 in Gladbeck schaltet sich nun auch der DGB mit einer Pressemitteilung ein. Er fordert darin einen „raschen Beschluss zum Bau des Tunnels in der langen Variante”. Für die Stadt Gladbeck kommt nur diese Lösung in Betracht.
Die neue Autobahn dürfe weder die Stadt Gladbeck zerschneiden noch untragbare Lärm- und Abgasemissionen verursachen. Daher sei der Bau des 1800 Meter langen Tunnels, wie die Stadt Gladbeck ihn fordert, „alternativlos”.
Um sowohl die Interessen der Stadt und ihrer Bürger als auch die der Wirtschaft zu berücksichtigen, komme nur diese Lösung in Betracht. Der Streit müsse unverzüglich beigelegt werden, um den für die wirtschaftliche Entwicklung der ganzen Region dringend benötigten Autobahnbau baldmöglichst beginnen zu können.
Grundlage für Entwicklung der Region
„Die neue A52 wird sowohl die hohe Belastung der Bürger durch Dauerstaus bei Gladbeck verringern, als auch eine wichtige Grundlage für die weitere Entwicklung der Region schaffen. Solange sich am Ende der jetzigen Autobahn aus Norden die Fahrzeuge vor der Ampel stauen und dann durch Gladbeck und Bottrop quälen müssen, werden Investoren diesen Teil der Region weitgehend meiden,” so DGB-Vorsitzender Hülsdünker.
Das Argument, die große Tunnelvariante sei zu teuer, lässt der DGB nicht gelten. Die Mehrkosten von 12 Millionen Euro gegenüber der aktuell diskutierten Lösung mit einem kürzeren Tunnel seien angesichts von Rettungspaketen in Milliardenhöhe für Banken und bei einer geplanten Neuverschuldung von rund 100 Milliarden Euro im nächsten Jahr geradezu lächerlich. Falsch sei auch die Ansicht, dass eine schnelle Lösung nur billig realisiert werden könne. Die Wirtschafts- und Finanzkrise habe deutlich gezeigt, dass auch enorme Finanzmittel sehr kurzfristig mobilisiert werden können.
Finanzierung mit Bundesmitteln
„Wir verlangen vom Bund, dass die Tunnellösung umgehend beschlossen und ausschließlich aus Bundesmitteln finanziert wird. Das Angebot des Bundesverkehrsministeriums, bei einer finanziellen Eigenbeteiligung der Stadt Gladbeck einen kurzen Tunnel zu bauen ist ein zu offensichtlicher Versuch, am Ende doch die Galerielösung zu bauen und der Stadt die Schuld daran zu geben”, meint Hülsdünker.
Äußerungen, die Stadt Gladbeck pokere zu hoch mit ihrer Forderung nach einem 1800-m-Tunnel, einem Anschluss für den Gewerbepark Brauk und einer optisch tragbaren Lösung für das Autobahnkreuz mit der A 2 im Bereich des Erholungsgebiets Wittringen, kann der DGB nicht nachvollziehen.
14:08
@Zeche:
Klar, Kirchturmpolitik. Warum sollte auch gerade bei den Genossen in Gelsenkirchen Vernunft regieren, wenn schon die Gladbecker so verwirrt sind, den Tunnel zu fordern.
Liebe Gelsenkirchener, Die Schaffrather haben eben nicht mehr Lärm mit der Heege-Lösung (zumindest wenn diese vernünftig umgesetzt wird. Lieber stellvertretender Ortsvereinsvorsitzender, etwas mehr an die Menschen um einen herum denken und nicht nur an den eigenen Kirchturm und schon könnte man vernünftige Lösungen finden. Aber klar: Gelsenkirchen will vom AUsbau zur A52 profitieren, aber bitte ohne seinen Beitrag zu leisten. Meines Erachtens ist die beste Lösung auf Dauer inzwischen, wir lassen alles so, wie es ist. Ich weiß sowieso nicht, wo das Problem liegt. Und wenn mir jetzt wieder einer kommt mit dem angeblich ach so riesigen Stau vor der Ampel an der Kreuzung zur Goethestraße: Wer da drin steht, sollte mal auf die Uhr sehen: Keine fünf Minuten Zeitverlust maximal, egal zu welcher Tageszeit. Ich bin eigens mehrfach, zu unterschiedlichen Tageszeiten dort langgefahren und zu diesem Ergebnis gekommen (wie übrigens der Gutachter der Stadt auch!). Also: Ein Ausbau ist nicht notwendig, und wenn ja, dann nicht durch die Stadt sondern durch die Heege, alles andere ist nicht verträglich, ich würde es sogar als vorsätzliche Körperverletzung bezeichnen!
Seien Sie sich sicher, sollte nicht bald Vernunft in das Hirn des Bürgermeisters und seines Schergen Hübner einkehren, werden die Anwohner das Projekt komplett zum kippen bringen! Das Ende der Klagewelle erleben Sie dann nicht mehr, Herr Bürgermeister.
12:22
wie soll das denn gehen? und heißt das dann noch tunnel? aber wenn das geht find ich gut weil da oben stört der keinen
20:04
einen 1800m hohen Tunnel finde ich auch unrealistisch...
10:29
@ Zeche
Zeche schreibt: “ gegen die Heege-Lösung gibt es keine Zustimmung von Gelsenkirchen“.
Endlich ein Befürworter aus Schalkenstein FÜR die HEEGE.
Lass den Link zur HP weg.
18:28
# 14 gegen die Heege-Lösung gibt es keine Zustimmung von Gelsenkirchen, die Bürger von Schaffrath haben jetzt schon Lärm genug.
http://heinzkolb.npage.de/
12:14
ganau diese Denkweise hat uns dahin geführt , wo wir jetzt stehen.
Wie heisst es doch so schön: gestern noch standen wir vor dem Abrund. Heute sind wir einen Schritt weiter!
Frohe Weihnacht. - und Prost Mahlzeit.
02:49
Manche haben es wirklich nicht begriffen um was es hier geht.
Wenn die A 52, wie geplant kommt, lieber @lustigerbosniak, dann hat sich das hier in Gladbeck mit Kindergarten, Schulbücher usw. weitgehend erledigt, dann beginnt der große Exodus aus Ägypten, weil alle wichtigen Bereiche in Gladbeck dann nur noch an Autobahnen liegen werden, echt toll.
Vielleicht solltest Du Dir weniger Gedanken um Bau- und Folgekosten machen, die ohnehin keiner von uns direkt bezahlen muss. Seit wann interessiert es überhaupt irgend jemanden, wie mit Geld herum geaast wird, wo ist denn der Einwand der Sprücheklopfer bei Prestigeobjekten wie Stuttgart 21, Berliner HBF usw. ??? Versuche mal den Kreis auf die gesamte Volkswirtschaft zu beziehen. Dazu gehören dann unter sehr vielen anderen lokal bezogenen Dingen, auch Gesundheitskosten, Immobilienwertverluste und im Übrigen der wirtschaftliche Wertverlust einer mittleren Kleinstadt mit 77.000 Einwohnern durch die schädigende Wirkung einer falsch geplanten Autobahn.
Eure Gedanken, was das alles kostet usw. und meine Kinder müssen das alle bezahlen sind markige Sätze, die vielleicht beeindrucken sollen, aber belegen eigentlich nur, dass Ihr wirklich nicht umfassend an eure lieben Kinder denkt. Die Gesundheitsfolgekosten durch die mannigfaltigen Auswirkungen einer Autobahn im Ballungsgebieten, verursachen volkswirtschaftliche Schäden, die in jedem Jahr im Mrd. Bereich liegen. Was sind da ein par Milliönchen für eine richtig sinnvoll hochwertig entwickelte Autobahn, die ohnehin immer Folgekosten nach sich zieht ???
Leute, Leute, hier wird aber deutlich, dass hier einige Nichtgladbecker Ihren haltlosen Billig-Senf zum Besten geben.
Es fällt auf
22:09
#29 von lustigerbosniak: Was schwafeln Sie eigentlich für ein waffenscheinpflichtiges Zeug? Sind Sie unfähig Texte zu verstehen, die Sie lesen?
1. fordere ICH GAR NICHTS, im Gegenteil. Ich bin der Auffassung, dass es bei der B 224 bleiben sollte, man müsste lediglich die kreuzenden Straßen durch Unterführungen ersetzen und den Lärmschutz ausbauen. Wegen der dann nicht mehr nötigen Ampeln rollt der Verkehr weit flüssiger. Die Kösheide Straße, Phoenix/Burg Straße, Goethe/Stein Straße und möglichst auch die Schützenstraße sollten betroffen sein. Die Anbindung der Stadtstraßen an die B 224 müsste an der BAB gebündelt und dafür ausgebaut werden. All das wäre bedeutend weniger Aufwand und wäre geradezu zum Schnäppchenpreis im Vergleich zu der geplanten Baumaßnahme zu erstellen. Aber DAS ist Straßen NRW, etlichen Personen und Verbänden wohl nicht ausreichend, man will die ganz große Lösung.
2. Halte ich vom Beton-und-Asphalt-in-die Landschaft-gießen gar nichts. Dann lieber den Tunnel. Aber DAS und die stete Benachteiligung der Bahn sind seit 50 Jahren erfolglose Verkehrspolitik in Bund und Ländern.
3. Wie ich bereits schrieb: Kommentar #26 stammt nicht vom mir, es hat sich jemand meines Nicknames bemächtigt.
4. Ihr Gejammer z.B. um (Zitat) „die Lesebücher ... die wir unter normalen Umständen nicht mal mit Gummihandschuhen anpacken würden“ kotz mich an. Schon einmal etwas von EIGENVERANTWORTUNG gehört?! Wer zu meiner Schulzeit Bücher nicht im ordnungsgemäßen Zustand zurückgab, konnte diese gegen zwangsweise Erstattung des Kaufpreises behalten. Wenn man ein gestörtes Verhältnis zu Werten hat, öffentliche und private Dinge nicht achtet: Pech gehabt! Und Ihre Vermutungen zu mir und persönlichen Dingen gehen gnadenlos an der Realität vorbei ins Leere. DAS jetzt bitte so oft lesen, bis Sie es kapieren....
15:46
Genauso hab ich dich eingeschätzt @geradeausdenker . Für son bischen Autobahnverbreiterung und für dein rollendes Statussymbol würdest du deine eigenen Kinder ´verkaufen. Und das ist noch viel ironischer !!
Und du hattest immernoch nicht berichtet , an welchem Baum das Geld wächst , welches du hier für deine abstrusen Baumassnahmen FORDERST .
Übrigens: Du machst deinem Namen alle Ehre. Intelligente Leute versuchen immer um die Ecke zu denken , damit sie erkennen , was hinter der Kurve ist. Aber du scheinst ja schon beim Gradeausdenken deine Schwierigkeiten zu haben....
14:51
da hast du recht, geradeausdenker