„Gibt es kein Risikomanagement?“

„Ich bin doch sehr schockiert über die Nachrichten, die bzgl. der neu zu bewertenden Schulden durch die Bankkredite in Schweizer Franken in der Zeitung stehen! Die Aussage, die von Ihnen (Bürgermeister Roland Anm. d. Red.) zitiert wurde, dass die Auswirkungen des „Franken-Schocks“ ein weiteres Beispiel für die Fremdbestimmung der Stadtfinanzen seien, kann ich so nicht gelten lassen. Gibt es im Rathaus gar kein Risikomanagement, um solche Situationen gar nicht erst zu einer Gefahr werden zu lassen?!“
Maria Priedigkeit (per E-Mail)


„Wie schlau war das denn? Überall wird bei Fremdwährungsgeschäften auf Wechselkursrisiken hingewiesen! Man sollte mal prüfen, ob eine Dienstpflichtverletzung vorliegt und ggf. Schadenersatzansprüche geltend machen! Welche Qualifikation muss man eigentlich haben, um solche Kredite aufzunehmen?“
kartenlegerin,Online-Stimme


„Achtung, Satire: Wer hätte dies auch von der Schweiz erwartet? Na dann sind die Gladbecker bald nicht mehr die Gallier, sondern die Griechen NRWs . . .“
Stadtneurotiker,Online-Stimme


„Ca. 57 Millionen Euro Verlust durch korrigierte Bewertung der RWE-Aktien, ca. 12 Millionen Euro Verlust durch Euro/Franken-Änderung. Was kommt noch durch die Verwaltung (und diese Ratsmehrheit) auf die Bevölkerung zu, die das alles schließlich bezahlen muss (GWG einmal ganz außen vorgehalten)?
AltesHaus
Online-Stimme


„Das 1 x 1 erfolgreicher Zielplanung: Die Ziele vom Endergebnis betrachten und in Teilschritten ‘runterbrechen. In jedem ordentlichen Unternehmen werden Währungsrisiken deshalb abgesichert oder nicht eingegangen. Wer nur eine lineare Betrachtungsweise für den kurzfristigen Gewinn/Effekt betreibt, wird immer Spielball der Ereignisse sein. Die Fremdbestimmung wird dadurch ja erst möglich. Wer mit Opfermentalität die Geschicke einer Stadt lenken will, kann den Bürgerinnen und Bürgern einer Stadt nicht dienen.“ Ruhri72 Online-Stimme


„Die Zeitungsleser, die am Samstag die WAZ aufschlugen, werden vermutlich den letzten Glauben an die „Wirtschaftskompetenz“ der Verwaltung verloren haben. Wenn der Wechselkurs so bleibt heißt das, dass 30 000 Gladbecker Hausbesitzer jährlich eine Summe von 400 Euro Grundsteuer indirekt in die Schweiz überweisen, ohne dass auch nur ein Cent Schulden der Stadt Gladbeck getilgt wird. Hiervon sind auch Mieter betroffen, Grundsteuer wird auf Mieter umgelegt.“
Franz-Josef Heinrichs, 2. Vorsitzender Verband Wohneigentum Gemeinschaft Gladbeck-Pottum