Gerdes: Mehr Wohngeld heißt mehr Gerechtigkeit

Der hiesige SPD-Bundestagsabgeordnete Michael Gerdes begrüßt die aktuelle Entscheidung des Bundestages, das Wohngeldrecht zu reformieren: „Das Wohngeld erfüllt als vorgelagertes Sicherungssystem eine wichtige sozialpolitische Funktion. Allein im Kreis Recklinghausen haben 2013 rund 4240 Haushalte davon profitiert.“ Mit der Reform werden die Miethöchstbeträge regional gestaffelt angehoben, wobei sie in Regionen mit stark steigenden Mieten überdurchschnittlich stark erhöht werden. Die Verbesserungen der Wohngeldleistungen kommen vor allem Familien und Rentnern zugute. Bislang erhielt ein Zwei-Personen-Haushalt im Jahr 2012 durchschnittlich 112 Euro Wohngeld. Nach der Reform sollen es 186 Euro sein. Gerdes: „Im parlamentarischen Verfahren haben wir den Gesetzentwurf an entscheidender Stelle verbessern können. Die Bundesregierung muss nun alle zwei Jahre die Mietenhöhen, die Mietenstufen und die Höhe des Wohngeldes, gemessen an der aktuellen Einkommens- und Kostenlage überprüfen.“