Geld für Berufsorientierung an Schulen

Bis zu 60 Millionen Euro Fördermittel des Bundes sollen bis 2018 in das nordrhein-westfälische Berufsorientierungsprojekt „Kein Abschluss ohne Anschluss“ fließen – hiervon profitieren auch Schulen in Gladbeck.

Wie der Gladbecker CDU-Bundestagsabgeordnete Sven Volmering mitteilt, hat das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) am Dienstag einen Bewilligungsbescheid in Höhe von 11,2 Millionen Euro für das Schuljahr 2015/2016 ausgestellt.

Das bereits vor drei Jahren im Kreis Recklinghausen angelaufene Projekt „Kein Abschluss ohne Anschluss“ zielt auf die Förderung einer umfassenden und praxisbezogenen Berufsorientierung an nordrhein-westfälischen Schulen. Mit der nun fließenden finanziellen Unterstützung des Bundes sollen im Rahmen des Projekts weitere Potenzialanalysen und Berufsfelderkundungen für Schülerinnen und Schüler durchgeführt werden können.

„Ab dem Schuljahr 2018/19 ist vorgesehen, die Berufsorientierungsmaßnahmen flächendeckend an allen Schulen des Landes NRW durchzuführen. Hiervon profitieren auch die Gladbecker Schulen“, so Sven Volmering. „Wir setzen uns dafür ein, dass Kinder und Jugendliche schon früh ihre Chancen und Entwicklungsperspektiven für ihre berufliche Zukunft kennenlernen. Wenn diese jungen Menschen eine Idee davon haben, was sie später einmal tun möchten, wo ihre Stärkung und Schwächen liegen und welcher Weg sie an dieses Ziel führt, dann – so bin ich fest überzeugt – steigt auch die schulische Motivation, etwas zum Erreichen dieses Zieles zu tun und die Wahrscheinlichkeit eines Ausbildungsabbruchs sinkt.“

Die Bundesgelder stammen aus dem BMBF-Programm für Berufsorientierung, welches Bestandteil der Initiative „Bildungsketten“ ist. Durch eine bestehende Sondervereinbarung zwischen dem Bund und dem Land NRW werden die Mittel in das Landesprojekt integriert.