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Gladbeck

Gegenseitiger Respekt und miteinander reden

24.01.2015 | 00:11 Uhr

Der Lärmschutz an Sportplätzen soll gelockert werden, damit könnte es zu Konflikten mit Anwohnern kommen. Hartmut Knappmann, Vorsitzender des Stadtsportverband, setzt auf Gespräche mit Nachbarn.

1 Sport ist schon mal laut, gibt es in Gladbeck Konflikte in Wohngebieten?

Natürlich gibt es immer mal wieder Ärger mit Anwohnern, aber richtige Probleme oder gar Klagen von Anwohnern sind mir aktuell nicht bekannt.

2 Wie sehen Sie die Lockerung der strengen Lärmschutzauflagen für den Betrieb von Sportstätten?

Das ist ein zentrales Thema des Sports, ja, es herrscht Handlungsbedarf. So gibt es einerseits die Privilegierung des Kinderlärms in Kita und Kindergarten, und zehn Meter weiter auf dem Sportplatz ist es plötzlich nicht mehr zulässig. Die ganze Angelegenheit ist ein sensibles Gesellschaftsproblem und hängt mit der Verdichtung der Städte zusammen. Die Initiative, die strenge Lärmschutzauflagen für den Betrieb von Sportstätten in Wohngebieten lockern will, ist nur zu begrüßen. Aber auch der normale Bürger hat ein Recht auf Ruhe. Es ist ein Spagat, dies zu lösen.

3 Ihre Empfehlung an Nachbarn und Sportvereine, die sich wegen Lärm in die Wolle bekommen?

Nun, wir sollten uns gegenseitig respektieren. In Gladbeck ist es gute Sitte, Dinge nicht eskalieren zu lassen, sondern miteinander zu reden. Dabei gilt: Es kann jederzeit auch bei uns der Klagefall eines Nachbarn eintreten.

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2015-01-24 00:11
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