Gedenkreise führt nach Weißrussland

Der Evangelische Kirchenkreis Gladbeck-Bottrop-Dorsten weist auf eine Gedenkreise vom 1. bis 5. Mai nach Trostenez in Weißrussland hin. Dazu laden unter dem Motto „Gedenken für eine gemeinsame europäische Zukunft“ das Internationale Bildungs- und Begegnungswerk (IBB) Dortmund und das IBB „Johannes Rau“, Minsk, ein. Die Reise wird in Zusammenarbeit mit dem Institut für Kirche und Gesellschaft der Evangelischen Kirche von Westfalen sowie mit Partnern aus Weißrussland, Deutschland, den Niederlanden, Österreich, Russland, Tschechien und der Ukraine realisiert.

Die Stadt Minsk und das IBB Dortmund und das IBB Minsk setzen sich dafür ein, dass in Trostenez eine gemeinsame Gedenkstätte entsteht in Erinnerung an die Ermordung der weißrussischen Bürger und der jüdischen Menschen aus ganz Europa. Das Vernichtungslager Maly Trostenez befand sich rund zwölf Kilometer südöstlich von Minsk und unterstand dem Kommandeur der Sicherheitspolizei und des SD für Weißrussland. Trostenez war der größte Vernichtungsort in Weißrussland während der deutschen Besatzungszeit von 1941 bis 1944. Zwischen 50 000 und 206 000 Menschen wurden dort getötet.

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