Gartenstart in den Frühling ohne Efeu, Eibe und Goldregen

Tagesmütter, Tagesväter und Eltern, die jetzt ihren Garten bepflanzen, sollten um giftige Pflanzen einen großen Bogen machen. Statt zum Beispiel Efeu (giftig: vor allem die schwarzen Beeren), Eibe (äußerst giftig: gekaute und verzehrte Nadeln, Zweige und Samen) und Goldregen (giftig: alle Pflanzenteile) sollten Blumen oder Stauden wie Cosmea, Kornblume oder Kapuzinerkresse in die Erde gelangen. Blätter und Blüten der Kapuzinerkresse sind sogar essbar; sie gelten als Heilmittel gegen Erkältungen und Husten. Zu den empfehlenswerten Gehölzen für einen sicheren „Kinder“-Garten zählen Ahorn-, Linden- und Pappelarten, Schlehe oder Felsenbirne. Darauf weist jetzt die Unfallkasse Nordrhein-Westfalen hin.

Wer die Telefonnummer eines Giftinformationszentrums (GIZ) ins Handy einspeichert, bekommt auch bei Ausflügen und im Urlaub schnell kundigen Rat. GIZ-Telefonnummern unter: www. www.bvl.bund.de

Kinder, die von einer Tagespflegeperson betreut werden, sind automatisch gesetzlich unfallversichert. Voraussetzung ist, dass das Jugendamt die Tagepflegeperson anerkannt hat.