Für mehr Sauberbeit - mehr Kontrollen in der Gladbecker City

In den Fugen zwischen den neu verlegten Steinen in der Gladbecker Innenstadt stecken weggeworfene Zigarettenkippen.
In den Fugen zwischen den neu verlegten Steinen in der Gladbecker Innenstadt stecken weggeworfene Zigarettenkippen.
Foto: Michael Korte
Was wir bereits wissen
Gegen Kippen, Hundekot und Abfall. Mindestens dreimal wöchentlich sind Fußstreifen in Zweierteams in der Gladbecker Fußgängerzone unterwegs.

Gladbeck.. Wer seinen Zigarettenstummel oder anderen Abfall achtlos auf den Boden wirft, muss mit einem Verwarnungsgeld rechnen. Wie angekündigt, hat der Kommunale Ordnungsdienst seine Kontrollen in der Innenstadt intensiviert.

„Mit unserer deutlich erhöhten Präsenz wollen wir mehr Sauberkeit erreichen und Umweltsündern signalisieren, dass ihr Verhalten nicht geduldet wird. Abfälle gehören nicht auf die Straße, sondern in die in großer Anzahl bereitgestellten Müllgefäße“, so Ordnungsdezernentin Nina Frense.

Mindestens dreimal wöchentlich sind Fußstreifen in Zweierteams zu unterschiedlichen Tageszeiten in der Fußgängerzone unterwegs. Sie verstehen sich als Ansprechpartner, ahnden aber schwerpunktmäßig Verschmutzungsdelikte wie das achtlose Wegwerfen von Zigarettenkippen, Essensresten, Kaugummis und Verpackungsmüll.

Stadtverwaltung prüft Erhöhung der Verwarnungsgelder

Gleichzeitig werden aber auch die Nichtbeseitigung von Hundekot, Verstöße gegen Ladenzeiten oder die Sondernutzungssatzung der Stadt bestraft. Verstöße werden mit sofortigen Verwarnungsgeldern zwischen fünf und 35 Euro geahndet. Eine Erhöhung der Verwarnungsgelder wird zurzeit von der Stadtverwaltung geprüft.

Bürgermeister Ulrich Roland begrüßt diese Maßnahme ausdrücklich und appelliert: „Es sind die Bürgerinnen und Bürger, die unsere Stadt zu dem machen, was sie ist. Insofern tragen wir alle eine große Verantwortung für das Erscheinungsbild Gladbecks und sollten diese Verantwortung auch aktiv leben!“