Förderverein für Freifunk steht vor der Gründung

Philipp Euler von den Linken setzt weiterhin auf das Freifunk-Modell, um Besuchern der Innenstadt einen kostenlosen Internetzugang zu bieten. Die Gründung eines Vereins steht bereits in den Startlöchern.

1 Wie geht’s voran mit Ihrem Freifunk-Projekt?

In der Innenstadt werden zwei weitere Freifunk-Zugänge hinzukommen. Einer liegt an der unteren Horster Straße und ein weiterer an der Hochstraße. Mit dabei ist ein Gastronom. Die entsprechenden Anträge liegen bei Freifunk mittlerweile vor. In anderen Städten wird Freifunk gut angenommen. Eine solche Struktur hätten wir gerne für Gladbeck. Und zwar kostenlos. Denn viele haben keine Flatrate und wären auf ein solches Netz angewiesen.

2 Ihre nächsten Schritte?

Wir haben bei Freifunk-NRW im März einen Termin, wollen den Förderverein „Freifunk Gladbeck“ gründen. Da machen übrigens auch die Piraten mit Thomas Weijers mit. Zudem stehen wir mit Experten in Kontakt. Die beraten uns, weil uns das Fachwissen fehlt. Interesse am Freifunk hat das Café Goethe mit seiner Klientel an Schülern und Studenten und auch Martin Vollmer von „Entdecker Weine“. Café Goethe stellt schon heute das eigene Netzwerk zur Verfügung. Der Zugangscode steht auf einer Tafel.

3 Was könnte die Stadt Gladbeck nun tun?

Von der Stadt erwarten wir, dass sie wie bisher weiter informiert und möglichen Interessenten auch aus der Kaufmannschaft Hilfestellungen bietet. Ja, und dann hoffen wir, dass Konstruktives entsteht.