Feuerwehrchef: „Wir haben wirklich Glück gehabt“
14.04.2010 | 13:58 Uhr 2010-04-14T13:58:38+0200
Gladbeck.Eine Woche danach steht der entgleiste und umgekippte Güterwaggon noch immer am Bahnübergang. Weil ein Abtransport nicht möglich ist, wird er nun vor Ort zerlegt.
„Es war wirklich knapp“, kommentiert Feuerwehrchef Josef Dehling den Güterzug-Unfall am Bahnübergang Roßheidestraße-. Wie berichtet, waren am Mittwoch Abend zwei mit über 60.000 Liter Aceton gefüllte Waggons entgleist, einer davon umgekippt und hochentzündliches Aceton war ausgetreten. Dass „nur“ ca. 100 Liter ausflossen und nicht mehr passiert ist - „reine Glückssache“, sagt Feuerwehrchef Josef Dehling. Denn nach dem Abpumpen und Umfüllen des Acetons (bis Donnerstag Nacht) sowie Aufrichten des Waggons zeigte sich deutlich, wie stark der Kesselwagen durch den Sturz ins Kiesbett demoliert und die Seitenwand beschädigt wurde. Glück war auch, dass es sich um einen älteren Kesselwagen handelte. „Die sind stabiler als die modernen“, deutet Dehling an.
Der Waggon ist übrigens immer noch in Brauck am Bahnübergang. Der geplante Abtransport auf einem Flachwagen scheiterte an der Höhe, so dass der Kesselwagen nun vor Ort zerlegt werden muss. Daher waren die Gladbecker Feuerwehr und die Werksfeuerwehr Infracor aus Marl am Dienstag noch einmal vor Ort, um Aceton-Reste (ca. 1000 l), die bei einem Abtransport keine Rolle gespielt hätten, erneut abzupumpen.
Wer die Arbeit der Feuerwehr bezahlt? „Das stellen wir der Bahn in Rechnung“, sagt Dehling. So ist die Regelung bei Einsätzen im bewegten Verkehr. Rund 30 Stunden Einsatz, im Schnitt 15 Leute beschäftigt, macht insgesamt 450 zu zahlende Arbeitsstunden . . . „das wird eine mittlere fünfstellige Summe.“ Die Gesamtschadenssumme wurde auf 500.000 Euro geschätzt.
Im Notfall sofort die 112 wählen
„Wenn so etwas passiert, sollten Bürger sofort die 112 wählen.“ Das rät der Feuerwehrchef im Fall eines ungewöhnlichen Unfalls. Ein Augenzeuge hatte zunächst die grillenden Kleingärtner vor dem hochexplosiven Aceton gewarnt, dann den Notruf abgesetzt. Dehling: „Je früher wir da sind, umso besser.“
08:42
toll
dass Du entscheidest
was zum Thema gehört ! -.-
aber gut, dass - missglückte Pressabeit fällt -
anscheinend doch Mitarbeiter ......
die wissen sowieso immer a l l e s besser !
aber - geht mir a.A.v. -
schönen Sonntag
statt spek. lieber Betroffene pers. anfragen;
aber dann muss sich ja einer offenbaren
19:40
@ #13 Fehlanzeige... 2 mal darfst Du noch raten
Aber, ich denke nicht, dass dies hier der Platz ist, um die Ursachen missglückter Pressearbeit mit Dir oder sonst wem zu diskutieren.
Regel No1: Beim Thema bleiben
19:20
ach ja
es sprch der Pressevertreter der WAZ Gladbeck
Du glaubst doch wohl selbst nicht
an die Fehlende Erklärungen
die Einladung sind Monate raus !
16:03
@ #11 Wenn Du meinst, hier wurde jemand von mir beschimpft, so solltest Du vielleicht mit klarem Bewusstsein noch einmal lesen, um zu einem realistischeren Wertschätzung zu gelangen.
Ich habe lediglich die offiziellen Erklärungen anhand von Fakten, 10. Klasse-Wissen Physik, Chemie und Mathe und anhand der Augenzeugenberichte in Frage gestellt.
Nicht die WAZ ist dieses Mal der Buhmann, ich denke eine nachträgliche Veröffentlichung zu diesem Thema zeigt den Verantwortlichen, dass man dort weiter am Ball bleibt, um Licht ins Dunkel zu bringen. Ein jeder in der Redaktion dürfte wissen, welche sogenannten Erklärungen unter realen Betrachtungen lediglich einem Waschzettel entsprechen. Leider dürfen die das nur nicht immer so offen sagen oder schreiben.
Ich nehme mir das Recht als freier Weltenbürger, die Dinge kritisch zu hinterfragen und andere mit ihren Möglichkeiten zu aufklärender Recherche anzuregen.
Zum weiteren Thema Deines Off-Topic-Kommentares:
Profis wissen, es gibt in solchen Fällen viel einfachere Erklärungen für die Nichtanwesenheit der Pressevertreter bei Jahreshauptversammlungen oder sonstigen offiziellen Anlässen: Fehlende oder zu späte Einladung wären das Übliche.
09:58
Beschimpfungen von Personen
anonym ist das Eine
mit dem Verantwortlichen persönlich sprechen das Andere !
Herr Terminator
Was weiß Du denn was hier echt übermittelt wurde ??
Warum erscheint z.B. gestern die WAZ Gladbeck
n i c h t bei der JHV ?
zumind. nicht sichtbar ! nicht erkennbar !
kann nur eine !! Erklärung geben !
vielleicht auch eine Zweite: Desinteresse !!
darüber kann sich ein Terminator aber selbst Gedanken machen !
01:07
Wenn alles pennt, heißt es wir haben Glück gehabt. Soll der feine Herr doch mal konkret werden, wann der erste Notruf eingetroffen ist und wann die Einsatzkräfte tatsächlich vor Ort eintrafen. Nein, da wird zunächst ein Streifenwagen zur Unfallstelle geschickt um nachzuschauen, ob überhaupt was passiert ist.
Zu welchem Zeitpunkt wurde von den anwesenden Bahnmitarbeitern der Unfall denn gemeldet oder ist dieses überhaupt passiert? Wussten die vor Ort Anwesenden überhaupt, was da gerade auf der Schiene - oder besser gesagt: neben der Schiene - war?
Ein offenes Feuer kontrolliert in unmittelbarer Nähe des Unfallortes zu löschen und Menschen aus dem Gefahrenbereich zu bringen, erscheint da für jedem am Unfall Unbeteiligten zunächst wichtiger. Wir reden hier von einer Situation, die von unbeteiligten Dritten erst einmal als gefährlich eingestuft werden muss - wie oft werden auch z.B. leere Kessel oder Kessel ohne Gefahrgut durch die Gegend rangiert? Dafür dürfte der Augenzeuge wohl zeitnah und richtig gehandelt haben, um schlimmeres vor Ort zu verhindern.
Eine Explosion des verunglückten Kesselwagens hätte wahrscheinlich eine Kraterlandschaft im Süden Braucks hinterlassen.
Was soll die 100 Liter Lüge? Ein bis zum Bahnübergang hin gut sichtbarer Strahl austretender Flüssigkeit beinhaltet bereits 20-25 Liter dieses Gesamtvolumens und benötigt nicht einmal eine Sekunde um die gleiche Menge in Richtung Erdreich aus dem Leck nachzupumpen.
Ab wann konnte die Feuerwehr die Leckage auffangen? Wieviel Minuten sind bis dahin vergangen? Zur Kontrolle mag vielleicht das Abpumpvolumen in Gegenüberstellung zum ursprünglichen Ladevolumen des Wagons hinhalten. Warum werden diese Zahlen nicht genannt? Genau, weil sie dann eine deutlich höhere Menge als 100 Liter mitteilen müssten und somit faktisch zumindest auch ein Schaden für die Umwelt auf dem Bahngelände zugegeben werden müsste.
Auch schön, dass Bilder in anderen Blättern zwei abgebrochene Achsen zeigen. Hierüber aber nirgendwo eine Aussage getroffen wird.
Hier wird ein Skandal von Bahn. und Feuerwehrverantwortlichen herunter geredet.
30 Stunden Einsatz mit im Schnitt 15 Leuten... das macht 450 Stunden. Volle Stärke der Gladbecker FW mit 63 Leuten, 2 Werkfeuerwehren und Kollegen aus den umliegenden Städten wurde zunächst gemeldet. Hinzu kommen etliche Polizeikräfte. Einsatz am Mittwochabend und den ganzen Donnerstag... dann noch das Nachabpumpen. Eine weitere grob über den Daumen-Rechnung.
Dann kann mal derzeit beobachten, daß uralte Holzschwellen gegen Betonschwellen ausgetauscht werden. Die Frage ist, wieviele und in welchem Bereich des Rangierbahnhofes. Aus Kostengründen wahrscheinlich auch nur im Bereich des beschädigten Gleisbettes. Aus Sicherheitsgründen wären es sicherlich mehr.
Wahrscheinlich wird die Öffenlichkeit niemals die tatsächlichen Fakten über den Unfall, dessen Ursache und Folgen erfahren. Schließlich ist die Bahn ja hoheitlich und privat. Da darf man schon mal per Gesetz Lügen verbreiten.
Die Feuerwehr trifft keine Schuld. Dort wurde sicherlich ab Eintreffen an der Unglücksstelle ordentliche Arbeit geleistet. Warum lässt sich aber ein Feuerwehrchef vor den Karren der Bahn spannen?
14:32
#8 Geradeausdenker...laienhaft wäre die korrekte Schreibweise gewesen...
14:28
Das ist leider Fakt in unserer Zeit, dass Journalisten/innen und Reporter/innen in verschiedenen Medien oft über Dinge berichten müssen, von denen sie nur rudimentäres Wissen haben. Man erkennt das auch an der oft sehr leienhaften bzw gar falschen Begriffswahl. Und jeder will die / der Erste sein. Der Quote wegen. Der Mammon siegt wieder. Dann lieber keine Nachrichten, als solch eine mittlere Gerüchteküche. Und wenn sich dann auch noch Personen aus der Redaktion mit Administrationsrechten mit Decknamen in Leserforen einschleichen um Stimmung zu machen und versuchen ihre persönliche Meinung durchzusetzen, wird das Ganze höchst fragwürdig....
14:04
#5
he
Zeche
ist das Herrn Dehlings Problem
der Entsorgung ?
gehört der Waggon ihm oder der Feuerwehr Gladbeck ?
zudem :
sind Sie sicher
dass Fr. L
nunmehr alles geschrieben hat was er erklärt hat ?
ich zweifeln stark !!
wenn Sie mehr wissen wollen , besser die Feuerw. fragen
die erklären korrekt !!
13:46
nur wenn frührentner vorbei kommen und mit ihrem feuerzeug herumspielen.