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Feuerwehr zur Adenauer-Allee?

15.06.2007 | 03:40 Uhr

Politische Diskussion um Neubau der Hauptwache gewinnt an Fahrt. Altes Gebäude mit zahlreichen Mängeln

Die politische Diskussion um einen Neubau der Feuerwehr-Hauptwache gewinnt beträchtlich an Fahrt. Die Gladbecker Feuerwehr bestätigt gleichzeitig noch einmal, dass das bestehende alte Gebäude an der Wilhelmstraße zahlreiche bauliche Mängel aufweist. "Wenn wir hier bleiben, sind in den nächsten Jahren beträchtliche Investitionen nötig", sagte am Freitag Stadtamtmann Peter Frank auf WAZ-Anfrage.

Die jüngste Initiative zu diesem Thema ging jetzt von der CDU aus - sie traf sich zum Ortstermin an der Konrad-Adenauer-Allee, genauer gesagt an der Fläche zwischen der Adenauer-Allee und der Feldhauser bzw. Zweckeler Straße. Die Unions-Aktiven mit Fraktionschef Reinhold Fischbach an der Spitze sehen diese städtische Fläche "als möglichen Standort" für den Neubau der Feuerwehr-Hauptwache an. In einem Schreiben an Bürgermeister Ulrich Roland (SPD) bittet die CDU um eine "Bewertung dieses Standortes".

Die Christdemokraten weisen eindringlich auf den maroden baulichen Zustand der bestehenden Feuerwache an der Wilhelmstraße hin: Dach, Fassade, Tore - all' das müsse dringend saniert werden.

Das bestätigt auch Stadtamtmann Peter Frank, der mit Blick auf das jetzige Feuerwehr-Hauptquartier von einem "Faß ohne Boden" spricht; gleichwohl sei natürlich auch unter den jetzigen Umständen die Einsatzbereitschaft der Wehr jederzeit garantiert, so Peter Frank.

Die CDU-Aktiven erwarten jetzt von der Stadt auch konkrete Informationen dazu, welche Investitionen am alten Standort nötig wären, um einen ordentlichen Betrieb weiter zu ermöglichen; und sie weisen auf die sensible Verkehrssituation bei Einsatzfahrten in diesem Bereich hin - "bereits ein auf der Kreuzung Wilhelm-/Grabenstraße liegengebliebenes Schwerlastfahrzeug blockiert Feuerwehr und Rettungsfahrzeuge".

Auch aus städtebaulicher Sicht böte ein Feuerwehr-Umzug manche Vorteile. In diesem Punkt sind sich beinahe alle Beobachter einig. Das nahe Schlachthof-Neubaugelände könnte auf attraktive Weise arrondiert werden, wenn es dort die Feuerwache (und eventuell auch den ZBG) nicht mehr gäbe. Bürgermeister Ulrich Roland: "Kernfrage für den Bereich der Feuerwehr wäre dabei die Suche nach einem Grundstück, das sowohl dem Anspruch einer ausgewogenen Zentralität entspricht als auch die Lage der Feuerwehrgerätehäuser in Brauck und Rentfort mit einbezieht".

Von Michael Bresgott

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