Festliche Musik am Ostersonntag in St. Lamberti

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Was wir bereits wissen
Unter der Leitung von Konrad Suttmeyer gibt es am Ostersonntag besondere Klänge in St. Lamberti.

Gladbeck..  Auch das Osterfest 2015 ist in St. Lamberti wieder eine Zeit der festlichen Musik - das hat in Gladbeck bereits eine lange Tradition. Und so wird auch in den nächsten Tagen wieder manch’ bemerkenswerte Musikdarbietung stattfinden. Hier ein besonderer Tipp für den kommenden Ostersonntag:

Der Fest- und Familiengottesdienst am Ostersonntag, 5. April, um 10 Uhr in der St.-Lamberti-Kirche wird durch die Aufführung der Missa brevis in B von Christopher Tambling einen ganz besonderen Akzent erhalten.

Diese Komposition des englischen Zeitgenossen (Jahrgang 1964) ist gesetzt für gem. Chor, Orgel, Blechbläser und Röhrenglocken und verfolgt, nach der eigenen Aussage des Komponisten, das Ziel, eine „farbenreiche und klangvolle Vertonung des Ordinariums anzubieten, in dem auch einige spezifisch englische musikalische Einflüsse zu finden sind“.

Uraufführung 2014 in Speyer

Ihre Uraufführung erfuhr diese Komposition erst im vergangenen Jahr im Dom zu Speyer. Die Zuhörer erlebten eine Musik mit typisch englisch gesättigten Melodien, gemäßigt romantisch geprägten Harmonien, interessanten instrumentalen Effekten bis hin zu einer Tonsprache, die die Nähe zum Musical nicht scheut. Der Sonntag in St.Lamberti verspricht also ein Hörerlebnis, das sich von bisherigen Klangdarbietungen in der Kirche deutlich abhebt. Eine akustische Inspiration zu den Festtagen.

Ergänzend dazu singt der Propsteichor die Motette „Jauchzet vor dem Herrn - Make a joyful noise“ des im Jahr 1936 geborenen Colin Mawby. Der ehemalige Musikdirektor der katholischen Westminster Cathedral in der britischen Hauptstadt London ist als Komponist geistlicher Vokalmusik weltweit bekannt, seine Musik wurde von vielen internationalen Verlagen gedruckt.

Weltweites Ansehen

Der Gewinn bedeutender Kompositionswettbewerbe und zahlreiche Kompositionsaufträge aus Europa und den Vereinigten Staaten unterstreichen sein weltweites Ansehen.

Diese Komposition geht vom harmonischen Anspruch über die Tonsprache des romantischen Zeitalters hinaus, ohne dabei avantgardistisch zu sein. Interessante, vielfältige Rhythmen und die überaus wirkungsvolle Ergänzung des gemischten Chores durch Orgel und Blechbläser geben diesem Stück das eigenständige Gepräge.

Unter Leitung von Konrad Suttmeyer musizieren der Propsteichor der Großpfarrei St. Lamberti, Blechbläser aus den Reihen der „Neuen Philharmonie Westfalen“ und Julia Bonika an der Orgel.