Feier an Karfreitag „mit starken Kräften zur Ruhe gemahnt“

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Was wir bereits wissen
Eine laute türkische Hochzeitsfeier hatte an Karfreitag für Ärger bei Anwohnern in Butendorf gesorgt. Dazu beziehen jetzt Stadt und Polizei Stellung.

Gladbeck.. Die jüngste Diskussion in der WAZ zeigt Wirkung: Polizei und Stadt unterstreichen in einer Pressemitteilung, nach Bürgerbeschwerden konkrete Schritte gegen die überlaute Hochzeitsfeier am Karfreitag in Butendorf eingeleitet zu haben.

„Die Polizei war, entgegen ersten Meldungen an die Stadtverwaltung Gladbeck, bei zwei Einsätzen mit starken Kräften vor Ort“, heißt es in der aktuellen Mitteilung. Nach einer ersten Bürgerbeschwerde gegen 17 Uhr hätten Polizisten die Feiernden zu Ruhe gemahnt. Andernfalls hätten die Beamten Konsequenzen angedroht. Sie hätten Anzeigen wegen Ruhestörung und Verstoßes gegen das Waffengesetz gefertigt.

Gegen 17.15 Uhr sei eine erneute Bürgerbeschwerde eingegangen. Starke Polizeikräften seien zum Einsatzort gefahren: „Mittlerweile hatte sich ein Autokorso gebildet. Unter starkem Hupen befanden sich die Feiernden auf dem Weg zum Ort der späteren Feier in Gelsenkirchen. Polizisten stoppten den Korso und nahmen Kontakt zum Hochzeitspaar auf. Sie wiesen nochmals auf die besondere Bedeutung des Karfreitags als hohen christlichen Feiertag hin. Das Hochzeitspaar sicherte nun zu, auf die Feiernden einzuwirken und ohne Hupen und weitere laute Störungen in Richtung Gelsenkirchen zu fahren.“

Danach seien keine weiteren Störungen festgestellt worden. Die Beamten hätten den Einsatz gegen 18.40 Uhr mit der Fertigung einer weiteren Anzeige wegen Ruhestörung und eines Ampelrotlicht-Verstoßes beendet. Die Stadt habe ein Verfahren wegen Verstoßes gegen das Feiertagsgesetz eingeleitet.