Fair Mobil fördert Teamgeist und Vertrauen bei Realschülern

Bei der Visite des Fair Mobils haben die Schülerinnen und Schüler alle Fäden in der Hand und lösen gemeinsam Aufgaben - so wachsen Teamgeist und Vertrauen.
Bei der Visite des Fair Mobils haben die Schülerinnen und Schüler alle Fäden in der Hand und lösen gemeinsam Aufgaben - so wachsen Teamgeist und Vertrauen.
Foto: Michael Korte
Was wir bereits wissen
Das Fair Mobil rollte jetzt an die Kortestraße. Schülerinnen und Schüler der Werner-von-Siemens-Realschule lösten knifflige Aufgaben im Team.

Gladbeck..  Tauziehen, Klettern und Balancieren – die Turnhalle der Werner-von-Siemens-Realschule wird zum Erlebnisparcours für die Schüler des siebten Jahrgangs. Zwei Tage lang parkte jetzt das Fair Mobil auf dem Schulhof und öffnete mit dem Projekt „Stark im Miteinander“ Lernmöglichkeiten und Erfahrungsräume außerhalb des Unterrichts.

In Zusammenarbeit wurde das Projekt vom Jugendrotkreuz Westfalen-Lippe, dem Arbeitskreis „Soziale Bildung und Beratung“ (Münster“) und der Versicherung Provinzial entwickelt.

An zehn unterschiedlichen Stationen müssen die knapp 100 Schüler unterschiedliche Aufgaben meistern. Eingeteilt in Gruppen zu je vier bis fünf Personen gilt es, als Team die unterschiedlichsten Hindernisse zu überwinden, Türme zu bauen und auf wackeligen Stelzen zu balancieren. Dabei sollen die Schüler lernen, sich gegenseitig zu unterstützen und zu vertrauen. Gemeinsam müssen Lösungswege gefunden werden, und das Team muss gut zusammen arbeiten.

Unterstützt wurden sie dabei von Lehrern, Mitarbeitern des Jugendrotkreuz und Streitschlichtern aus dem neunten und zehnten Jahrgang der Realschule.

„Das Projekt kommt immer gut an. In diesem Jahr gibt es auch eine Station, die sich mit Medien beschäftigt und die Schüler über die Selbstdarstellung im Internet aufklären soll“, erklärt Carolin Titze-Düchting, Lehrerin an der Werner-von-Siemens-Realschule. Ein Thema, das immer mehr die Lebenswelt der Schüler prägt und deshalb von besonderer Bedeutung ist.

Zwölf Minuten pro Station

Ungefähr zwölf Minuten verbringen die Gruppen an jeder einzelnen Station. Ist die Aufgabe gemeistert gibt es einen Stempel und es geht weiter zur nächsten Station.

„Besonders interessant ist es, zu beobachten, auf welche Weise die Schüler innerhalb der Gruppen miteinander umgehen und die Aufgaben verteilen. Da bilden sich dann recht schnell eingespielte Teams“, sagt Thekla Wicht, die als Teamerin beim Jugendrotkreuz Westfalen-Lippe tätig ist.

Auch die Schülerinnen und Schüler sind begeistert. „Die Aufgaben machen viel Spaß“, sagt Marie, die gerade mit ihrem Team an der Station an der Kletterwand war. „Manchmal ist es aber auch anstrengend. Trotzdem ist es toll, wenn man dann die Aufgabe gemeinsam geschafft hat“, erzählt Kim.

Mit viel Einsatz und Freude dabei

Alle Realschüler sind mit viel Einsatz und Freude dabei. „Und genau darum geht es bei dem Projekt auch“, sagt Lehrerin Carolin Titze-Düchting. „Mit viel Spaß gemeinsam im Team zu arbeiten, jeden mit einzubeziehen, Probleme und Konflikte zu lösen und Vertrauen aufzubauen“.

Schulen, die Interesse an einer Visite des Fair Mobils haben, können sich unter Telefon 0251/ 9739- 223 näher informieren. Die Hotline zur telefonischen Buchung ist unter Tel. 0251/9739- 322 (Feryat Üstünyavuz) zu erreichen. E-Mail-Kontakt möglich unter: mobile-aktion@drk-westfalen.de